SOS-Kinderdörfer weltweit

Fußballer unterwegs für eine gute Sache

Das Benefizspiel zwischen Welt- und Europameister Frankreich und einer FIFA-Weltauswahl, das gestern Abend im ausverkauften "Stade Vélodrome" in Marseille vor 60.000 Zuschauern mit einem 5:1-Ergebnis für den Weltmeister endete, brachte einen Erlös in Millionenhöhe für Projekte der SOS-Kinderdörfer in armen Ländern. Vor dem Spiel besuchten Fußballer beider Mannschaften das dortige SOS-Kinderdorf. Mit von der Partie waren auch die Bundesliga-Kicker Samuel Kuffour (Bayern München), Frank Verlaat (Werder Bremen), Pablo Thiam (VfB Stuttgart) sowie der Torhüter des FC Nürnberg, Andreas Köpke. Besonders bei den Kids, die ihre Idole noch am selben Abend als Balljungen und -mädchen oder als Fahnenträger beim Einmarsch ins Stadion begleiten sollten, herrschte große Aufregung. Worum es den Ballkünstlern der FIFA-Weltauswahl bei diesem Aufgebot an französischen Großstars wie Zinedine Zidane, Robert Pires, Laurent Blanc und Didier Deschamps vor allem ging, hatte der All Star-Torwart Andreas Köpke schon in der Pressekonferenz zuvor auf den Punkt gebracht: "Wir sind vor allem aus Freude am Spiel hier. Für uns ist es eine Herausforderung, mit so einer internationalen Mannschaft gegen den Europameister zu spielen. Und es ist für uns eine Freude, für die Kinder zu spielen. Denn wer das Match gewinnt, ist nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist die gute Sache, für die wir spielen. Und egal, welche Mannschaft gewinnt - die Kinder werden auf jeden Fall gewinnen." Vom FIFA All Star Team, für das - angeführt von Roberto Baggio - internationale Stars wie Carlos Dunga, Nascimento Aldair, Zoubeir Baya und Ciro Ferrara spielten, sprach sich auch Frank Verlaat von Werder Bremen für die "großartige Aktion für die Kinder" aus. Nach einem FIFA-Benefizspiel in Sarajewo setzte sich der Niederländer bei dieser Fußball-Gala in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal für die Partnerschaft "FIFA für SOS-Kinderdörfer" ein. FIFA-Präsident Joseph Blatter, der die Partnerschaft auf nationaler und internationaler Ebene als "eine der deutlichsten Demonstrationen für die soziale Verantwortung des Fußballs" ansieht, dankte bei dieser Gelegenheit allen Spielern für ihr humanitäres Engagement. Sie seien die eigentlichen Akteure der Partnerschaft, die es u.a. möglicht macht, zahlreiche Sport- und Fußballplätze von SOS-Kinderdorf-Einrichtungen zu finanzieren. Schließlich begrüßte Joseph Blatter als Ehrengast Prinzessin Salimah Aga Khan, langjährige Freundin der SOS-Kinderdörfer, die sich vor den fußballbegeisterten Kindern im SOS-Kinderdorf als großer Fußballfan "outete" und damit nicht nur bei den Youngstern Sympathien einheimste. Die FIFA setzt sich seit fünf Jahren für die SOS-Kinderdörfer ein. Unter anderem konnten mehr als 30 prominente Fußballkünstler aus aller Welt wie Vieri, Scifo, Savio, Klinsmann, Helmer und Weah als Botschafter für die Partnerschaft "FIFA für SOS-Kinderdörfer" gewonnen werden. ots Originaltext: Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V. Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen: Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V. Kommunikation Tel.: 089/179 14-261 (-264), Fax: 089/179 14-260 E-mail: hermann.gmeiner.fonds@sos-kd.org, Homepage: www.hgfd.de Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit, übermittelt durch news aktuell

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