DKMS gemeinnützige GmbH

Es gibt Immer was zu tun - Auch gegen Leukämie
HORNBACH-Aktion für DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei

    Bornheim (ots) - Nach einer der größten Betriebstypisierungen in
der Geschichte der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei engagiert
sich die HORNBACH-Baumarkt-AG in diesem Jahr erneut in einer
bundesweiten Aktion für die Bekämpfung der Leukämie: In allen Märkten
stehen Sammelaufsteller der DKMS, in die Mark und Euro, aber auch
Urlaubsgroschen geworfen werden können. Das Geld wird für
Neuaufnahmen in die weltgrößte Stammzellspenderdatei verwendet.
    
    Im Jahre 1991 wurde die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei
gegründet, als es in ganz Deutschland nur etwa 3.000 Stammzellspender
gab. Mit über 850.000 potenziellen Lebensspendern für
Leukämiepatienten ist die DKMS heute weltweit die größte Datei ihrer
Art. Mehr als 3.300 neue Lebens-Chancen konnten DKMS-Spender bis
heute geben. Zu diesem Erfolg haben neben Aktionen einzelner
Initiativgruppen ganz entscheidend auch Firmentypisierungen
beigetragen: Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern frei, sich in die
DKMS aufnehmen zu lassen und tragen die Kosten für die Typisierung
ihrer Blutprobe (50 Euro je Neuaufnahme). Rund 830 Unternehmen haben
sich seit Beginn an diesem "Unternehmenswettbewerb der anderen Art"
beteiligt.  
    
    Eine der größten Betriebstypisierungen in der Geschichte der DKMS
veranstaltete im Jahre 1998 die HORNBACH-Baumarkt-AG mit Sitz in
Bornheim/Pfalz. Von dem Unternehmen wurde ein Geldbetrag von über
435.000 Mark (entspricht 222.400 Euro) zur Verfügung gestellt.
Zwischen Februar und März 1998 konnten in den Märkten der
HORNBACH-Baumarkt-AG 4.239 Frauen und Männer neu in die DKMS
aufgenommen werden. Allein aus dieser Aktion wurden bis heute 8
Lebensspender gewonnen.
    
    In diesem Jahr hilft die HORNBACH-Baumarkt-AG auf andere Weise: Da
jede Neuaufnahme in die DKMS aus Spendengeldern finanziert werden
muss, werden die neuen potenziellen Lebensspender gefragt, ob sie
bereit wären, den Betrag von 50 Euro selber zu bezahlen. Weil das
nicht immer möglich ist, werden auch Geldspenden benötigt. Sie werden
in den Filialen der HORNBACH-Baumarkt-AG in speziellen
DKMS-Aufstellern gesammelt. So leistet das Unternehmen in diesem Jahr
eine Hilfe, die dem gleichen Ziel dient wie die Aktion aus dem Jahre
1998: Neue potenzielle Lebensspender gewinnen, und so die Chancen auf
Heilung für Leukämiepatienten verbessern.
    
    Wie wird man Stammzellspender?
    
    Wer sich in der DKMS als möglicher Stammzellspender registrieren
lassen möchte, unterschreibt zuerst eine Einverständniserklärung und
lässt sich dann 10 Milliliter Blut abnehmen. Damit werden zunächst
vier von sechs Gewebemerkmalen analysiert. Diese
Untersuchungsergebnisse werden in der Datei gespeichert und stehen
für den Patientensuchlauf in den Registern anonym zur Verfügung. Die
zweite Analyse-Stufe, in der durch Bestimmung der weiteren
Gewebemerkmale überprüft wird, ob Spender und Patient zusammenpassen,
erfolgt meist auf konkrete Anfrage für einen Patienten.
    
    In die DKMS anmelden können sich Interessenten bei einer Aktion,
bei einer Betriebstypisierung, aber auch schriftlich oder online
unter www.dkms.de.
    
    Finanzierung
    
    * Die Kosten einer Registrierung in der DKMS betragen 50 Euro.
    
    * Die Krankenkassen finanzieren seit Beginn die weiterführenden
        Typisierungen und garantieren finanziell seit 1995 auch den
        Dateibetrieb (Personal, EDV).
    
    * Für den weiteren Ausbau der Datei ist die DKMS seit dem
        Auslaufen einer Anschubfinanzierung durch die Deutsche
        Krebshilfe und das Bundesministerium für Gesundheit auf Spenden
        angewiesen.
    
    Gewinnung der Stammzellen
    
    Stammzellen können mit der "klassischen" Methode der
Knochenmarkentnahme aus dem Beckenknochen (nicht aus dem Rückenmark!)
entnommen werden oder mit der peripheren Stammzellentnahme aus dem
fließenden Blut. Hierfür wird dem Spender über fünf Tage ein
körpereigener hormonähnlicher Stoff verabreicht, der die Produktion
von Stammzellen im peripheren Blut anregt. Bei beiden Methoden ist
eine nahezu 100prozentige Übereinstimmung der Gewebemerkmale von
Spender und Patient erforderlich. Die Chance, den passenden Spender
zu finden liegt zwischen 1:30.000 und 1:mehreren Millionen.
    
    
ots Originaltext: DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei
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