Vorteile von Corporate Citizenship
Imagepflege mit gesellschaftlicher Wirkung - Gutes tun und darüber reden
Bonn (ots) - Dr. Frank Heuberger, Vorstandsmitglied des Centrums für Corporate Citizenship Deutschland (CCCD), Berlin: "Corporate Citizenship darf kein Appendix sein"
Bürgerschaftliches Engagement bringt dreierlei Vorteile: Das Unternehmen erscheint in einem positiven Kontext, die Mitarbeiter engagieren sich für eine Sache, hinter der sie stehen, und schließlich profitiert die Allgemeinheit, weil eine Organisation oder ein Projekt unterstützt wird. "Den größten Erfolg erzielt Corporate Citizenship, wenn die Mitarbeiter voll hinter dem Projekt stehen", so urteilt Dr. Frank Heuberger in einem Interview mit dem "Praxishandbuch leiten, führen, motivieren". "Auf einen einfachen Nenner gebracht: Je mehr Corporate Citizenship im Alltagsgeschäft eines Unternehmens vorhanden ist und je mehr Mitarbeiter bei der Umsetzung der Programme beteiligt sind, desto glaubhafter ist die gesellschaftliche Verantwortung und umso größer ist die Wirkung."
Ob eine Spende an die Freiwillige Feuerwehr, die Umweltgruppe oder ein Tag als Hospitant in der Psychoambulanz - die Palette des bürgerschaftlichen Engagements für Firmen sei groß. Zwar dominieren nach Heuberger nach wie vor Geld- und Sachspenden, zunehmend gewinne das Bereitstellen von Zeit und Know-how von Führungskräften und Mitarbeitern an Bedeutung. So werden Mitarbeiter für ihren Einsatz in Vereinen freigestellt, oder Manager helfen Schulen beim Ausarbeiten eines Leitbilds.
Dazu kommen kostenlose Dienste sowie die Überlassung von Betriebseinrichtungen, Geräten oder Räumen. Immer wichtiger werde die projektbezogene und längerfristige Zusammenarbeit eines Unternehmens mit gemeinnützigen Organisationen. Auch die Gründung von Stiftungen sei auf dem Vormarsch.
Die wahren Vorteile entfalten sich vor allem dann, wenn "Corporate Citizenship kein schmückender Appendix ist, sondern so weit wie möglich in die Geschäftsstrategie integriert wird". Dies gelinge nur, wenn das Engagement in Form und Inhalt zum Unternehmen passe.
Pressekontakt:
Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG www.vorgesetzter.de Anne Sengpiel 0173-90 92 220 asengpiel@netcologne.de Theodor-Heuss-Str. 2-4 53177 Bonn

