Messe München GmbH

ispo-Pokal für Slalomgenie Ingemar Stenmark
Auszeichnung für den erfolgreichsten Skifahrer aller Zeiten im Rahmen der ersten "ispo Charity Night"

    München (ots) - Seit 1971 verleiht die Messe München GmbH den ispo-Pokal an bekannte Sportpersönlichkeiten nach Beendigung ihrer aktiven Laufbahn. Kriterien für diese Auszeichnung sind: hervorragende sportliche Leistungen, Beständigkeit und als Person Vorbild für die sportliche Jugend. Anläßlich der ispo 2002 Winter ist diese Ehrung allerdings eine ganz besondere:

    Im Rahmen der ersten "ispo Charity Night", präsentiert vom ispo-Partnerland Schweden am ersten Messeabend der ispo 2002 Winter, am Samstag, 2. Februar im ICM, wird Schwedens Slalomgenie Ingemar Stenmark mit dem ispo-Pokal ausgezeichnet. Der 1956 in Tärnaby, Lappland, geborene Slalomspezialist ist mit zwei Olympiasiegen, drei Weltmeistertiteln, dem dreifachen Gewinn des Gesamtweltcups und 86 Weltcup-Siegen der erfolgreichste Skifahrer aller Zeiten.

    Nachdem Ingemar Stenmark 1969 von Hermann Nogler entdeckt wurde, verließ er 1972 die Schule, um sich ganz dem Skirennsport widmen zu können. Bereits 1973 konnte er sich bei seiner ersten Weltcup-Teilnahme auf Anhieb im Slalom und im Riesenslalom unter den ersten drei der Weltcup-Einzelwertung platzieren und errang schon 1974 seinen ersten Sieg in einem Weltcup-Rennen.

    1975 folgte Platz zwei in der Weltcup-Gesamtwertung und 1976 die Bronzemedaille im Riesenslalom bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck sowie erstmals der Sieg im Gesamtweltcup. Bei der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen 1978 errang Ingemar Stenmark einen Doppelsieg im Slalom und Riesenslalom und siegte nach 1976 und 1977 bereits zum dritten Mal im Gesamtweltcup.

    Doch die eigentliche, sensationelle Siegesserie begann im März 1978:

    Bis 1980 blieb Ingemar Stenmark im Riesenslalom in insgesamt 15 Weltcup-Rennen in Folge ungeschlagen. Bei den Olympischen Winterspielen in Lake Placid, USA, holte er 1980 die Goldmedaille im Slalom und im Riesenslalom. Seinen dritten Weltmeistertitel sicherte er sich schließlich mit der Goldmedaille im Slalom im österreichischen Schladming.

    Bei den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo konnte Ingemar Stenmark nicht teilnehmen, da ihm zuvor als Halbprofi der Amateurstatus aberkannt worden war. Vier Jahre später jedoch, bei den Olympischen Winterspielen in Calgary, Kanada, erreichte er einen beachtlichen fünften Platz im Riesenslalom. 1989 feierte der Schwede in Aspen, USA, im Riesenslalom seinen letzten Weltcupsieg, im selben Jahr verabschiedete er sich vom aktiven Skirennsport. 1999 wurde Ingemar Stenmark in Schweden zum Sportler des Jahrhunderts gewählt.

    Folgende Sportler wurden bereits mit dem ispo-Pokal ausgezeichnet:

    1971      Birger Ruud                                              Norwegen
    1972      Max Schmeling                                          Deutschland
    1973      Sepp Bradl                                                Österreich
    1974      Fritz Walter                                            Deutschland
    1975      Christl Cranz-Borchers                            Deutschland
    1976      Emile Allais                                            Frankreich
    1977      Gottfried Freiherr von Cramm                  Deutschland
    1978      Dr. Josef Neckermann                                Deutschland
    1979      Zeno Colo                                                 Italien
    1980      Fanny Blankers-Koen                                 Niederlande
    1981      Erika Spiess-Mahringer                            Österreich
    1982      Emil Zatopek                                            Tschechien
    1983      Pelé                                                         Brasilien
    1984      Fritz Thiedemann                                      Deutschland
    1985      Toni Sailer                                              Österreich
    1986      Jean-Claude Killy                                    Frankreich
    1987      Wilma Rudolph                                          USA
    1988      Willy Bogner                                            Deutschland
    1989      Reinhold Messner                                      Italien
    1990      Franz Beckenbauer                                    Deutschland
    1991      Dr. Helmut Recknagel                                Deutschland
    1992      Franz Klammer                                          Österreich
    1993      Eddy Merckx                                              Belgien
    1994      Frank Höfle                                              Deutschland
    1998      Henry Maske                                              Deutschland
    1999      Markus Wasmeier                                        Deutschland

    2000 Winter    Vegard Ulvang                                 Norwegen
    2000 Sommer    Gerd Müller                                    Deutschland
    2001 Winter:  Gustav Thöni                                  Italien
    2001 Sommer:  Li Ning                                          China

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Elisabeth Kandler
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