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Help in Nepal nach dem Beben 2015 - "Wer ein Land wiederaufbauen will, muss bei den Kindern anfangen"

Help in Nepal nach dem Beben 2015 - "Wer ein Land wiederaufbauen will, muss bei den Kindern anfangen"
Am 25. April 2015 wurde Nepal vom schwersten Erdbeben seit 81 Jahren erschüttert. Das Beben der Stärke 7,8 und zahlreiche starke Nachbeben forderten fast 9.000 Tote und über 22.000 Verletzte. Die Organisation "Help - Hilfe zur Selbsthilfe" unterstützt seitdem die Menschen in der besonders stark betroffenen Gemeinde Thulo Sirubari in ...

Bonn/Thulo Sirubari (ots) - Am 25. April 2015 wurde Nepal vom schwersten Erdbeben seit 81 Jahren erschüttert. Das Beben der Stärke 7,8 und zahlreiche starke Nachbeben forderten fast 9.000 Tote und über 22.000 Verletzte. Die Organisation "Help - Hilfe zur Selbsthilfe" unterstützt seitdem die Menschen in der besonders stark betroffenen Gemeinde Thulo Sirubari in Zentralnepal. Über 95 Prozent der Häuser und öffentlichen Infrastruktur in Thulo Sirubari waren nach dem Jahrhundertbeben zerstört, so auch alle Schulen. "Beim Wiederaufbau hat Help bereits viel erreicht: über 50 Handwerker in erdbebensicherem Bauen geschult, Einkommensspargruppen gebildet und Trainings in Viehhaltung und Gartenanbau durchgeführt. Aber wer ein Land nachhaltig wiederaufbauen will, muss klein anfangen: bei den Kindern. Unser Ziel ist ganz klar, alle Schulen in der Region erdbebensicher wiederaufzubauen. Vier Schulen sind bereits wieder in Betrieb und das mit besseren sanitären Anlagen - ein Blick in Richtung Zu-kunft für die Kinder und Jugendlichen. Das ist ein Riesenerfolg angesichts der erschwerten Arbeitsbedingungen, etwa durch Güter-Blockaden, in den letzten zwei Jahren", sagt Simone Walter von Help, zuständig für Nepal. Ein Drittel der Bewohner in Thulo Sirubari ist jünger als 18 Jahre. Vor dem Beben gab es zehn Schulen in der Region, die von Schülern bis zu ihrem 18. Lebensjahr besucht wurden. Während des Wiederaufbaus wurden die Kinder in provisorischen Übergangsschulen weiter unterrichtet.

In der Gemeinde leben über 2.000 Familien. Zum Schutz vor dem Monsun verteilte Help zudem festes Dachmaterial aus Wellblechen an 1.700 Haushalte. Sofort nach dem Beben teilte Help 1.200 Shelter-Kits, bestehend aus Planen und Seilen, sowie 1.700 Werkzeugkästen mit Zimmermannshämmern, Schaufeln und Handsägen aus. Gemeinsam mit den Menschen konnten Schutt beseitigt und provisorische Übergangsbauten errichtet werden. Dafür erhielten die Einwohner eine kleine Entlohnung, um sich so wieder selbst versorgen zu können.

Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview oder Hintergrundgespräch mit unserer Nepal-Projektkoordinatorin Simone Walter. Sie erreichen uns unter der 0228 91529-13 (oder mobil: 0173 279 04 38/per Mail schiller@help-ev.de) für Interviewtermine.

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Pressesprecherin
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