Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.

Weltfrauentag 2010 - Help fordert mehr Solidarität mit den Frauen in der Welt - Frauen sind zuverlässige Partner in der Not- und Entwicklungshilfe

Bonn (ots) - Zum Weltfrauentag am 8. März ruft die Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe zu mehr Solidarität mit den Frauen in der Welt auf. "Gerade in den Entwicklungsländern sind es die Frauen, die die größte Last bei der Entwicklung ihrer Gemeinwesen tragen. Gleichzeitig werden weltweit Frauen weiterhin massiv in ihrer persönlichen Entwicklung behindert. Ob es eine kulturell bedingte Behinderung von Ausbildungschancen ist, die Ernährungssicherung bei Schwangerschaften und in der Stillzeit oder aber auch die besondere Sicherheitsproblematik von Frauen in Flüchtlingslagern, dies sind einige wenige Beispiele für die besonderen Probleme, mit denen Frauen überall auf der Welt zu kämpfen haben.", so Karin Settele, Geschäftsführerin von Help. Help - Hilfe zur Selbsthilfe arbeitet derzeit in 17 Ländern in der Not- und Entwicklungshilfe. Dabei legt Help in all seinen Projekten ein besonderes Augenmerk auf die Förderung von Frauen. Seit 29 Jahren arbeitet Help in Afghanistan. Dabei hat über die Jahre die Förderung von Mädchen und Frauen in vielen Projekten besondere Beachtung gefunden. Seit Juli 2005 ermöglicht Help kriegsgeschädigten Kindern und Jugendlichen in den afghanischen Provinzen Herat und Farah den Einstieg in eine solide Berufsausbildung. Allein im Jahr 2007 konnten 800 Mädchen speziell gefördert werden: Parallel zum Schulunterricht sind sie beruflich so gut ausgebildet worden, dass sie sofort eine gute Anstellung fanden oder sich selbstständig machten. Ein anderes Beispiel sind die Gesundheitsprojekte für Mütter und Kinder in den westafrikanischen Ländern Niger und Burkina Faso. In den Departements Mayahi und Tera in Niger sowie Dori und Sebba in Burkina Faso erhalten 450.000 Kinder unter fünf Jahren sowie schwangere und stillende Mütter kostenlose Behandlung, Geburtshilfe und Nachsorge. In den von Help betreuten Gebieten sinken die Mütter- und Kindersterblichkeit kontinuierlich und die Behandlungsrate in den Gesundheitszentren steigt. Das Frauen zuverlässige Projektpartner sind, zeigt sich gerade auch bei Nothilfe-Einsätzen wie derzeit in Haiti: Da die Versorgung mit Lebensmitteln auch einen Monat nach dem Erdbeben noch immer schlecht ist, hat Help Ende Februar dreißig Tonnen Lebensmittel in einem Lager in Port-au-Prince verteilt. Die Distribution von Hilfsgütern ist üblicherweise mit hohen Sicherheitsmaßnahmen verbunden, da es nicht selten zu Übergriffen und Plünderungen kommt. Doch in diesem Fall konnte darauf verzichtet werden und die Verteilung verlief trotzdem ausgesprochen ruhig und geordnet, weil die Lebensmittelpakete ausschließlich an Frauen verteilt wurden. "All diese Projektbeispiele zeigen, wie wichtig und sinnvoll die Zusammenarbeit mit Frauen ist. Wir wählen deshalb in unseren Hilfsprojekten gerade Frauen als zuverlässige Partner aus. Ich möchte daher zu mehr Solidarität mit den Frauen in der Welt aufrufen.", so Karin Settele. Interviews mit unseren Projektkoordinatoren in Afghanistan, Haiti und Westafrika oder unserer Geschäftsführerin Karin Settele können wir gerne vermitteln. Auch entsprechendes Bildmaterial stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Für unsere weltweiten Projekte für Frauen benötigen wir dringend Spenden: Konto 2 4000 3000 BLZ 370 800 40 Dresdner Bank Bonn Pressekontakt: Berthold Engelmann Pressesprecher HELP - Hilfe zur Selbsthilfe e.V. Fon: +49 228 915 29 29, Fax: +49 228 915 29 99 Mobil: +49 173 708 2553 engelmann@help-ev.de / www.help-ev.de Original-Content von: Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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