Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.

Welt-Aids-Tag 2009 - Help ruft zu Spenden für Hilfsprojekte in Simbabwe auf

    Bonn/Harare (ots) - Zum Welt-Aids-Tag 2009 am 1. Dezember ruft die humanitäre Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe zu Spenden für ihre Hilfsprojekte für HIV/Aids-Infizierte Patienten in Simbabwe auf. Seit mehreren Jahren versorgt Help diese Patienten mit dringend benötigten Lebensmitteln, die sie sich aufgrund Ihrer Erkrankung und der katastrophalen Wirtschaftslage nicht mehr selbst beschaffen können.

    Aufgrund des nahezu völligen Zusammenbruchs des Gesundheitssystems kann nur ein kleiner Teil der HIV/Aids-Patienten in Simbabwe mit den notwendigen antiretroviralen Medikamenten (ARVs) behandelt werden. In jedem Krankenhaus gibt es Wartelisten von Patienten, die auf eine schnelle Behandlung mit den ARVs hoffen. Eine solche Behandlung ist jedoch nur dann erfolgversprechend, wenn gleichzeitig eine ausreichende Versorgung mit Grundnahrungsmitteln gewährleistet werden kann, um einen funktionierenden Stoffwechsel sicherzustellen. Es muss ein gewisser körperlicher bzw. Ernährungszustand gegeben sein, um mit der ARV-Behandlung zu beginnen.

    Um die starke Wirkung der ARV-Medikamente zu verkraften, ist die Versorgung der HIV/Aids-Patienten mit Nahrungsmitteln essentiell. Darüber hinaus wird das Auftreten von Sekundärerkrankungen eingedämmt und die Lebenserwartung der HIV/Aids-Patienten deutlich erhöht. Somit trägt eine Unterstützung mit Nahrungsmittelnothilfe deutlich zum Gesundheitszustand sowie zur Verbesserung der Lebensbedingungen der HIV-Infizierten und ihrer Familien bei.

    Jede Woche sterben in Simbabwe zwischen 2.500 und 3.000 Menschen an Aids und haben mittlerweile über 1,5 Millionen Waisenkinder hinterlassen. Die ohnehin schon weltweit geringste Lebenserwartung der simbabwischen Bevölkerung hat sich weiter reduziert und liegt nun bei 33,7 Jahren für Männer und bei 32,6 Jahren für Frauen. Die Nahrungsmittelsituation im Land hat sich weiter verschlimmert. Berichten des Welternährungsprogramms zufolge müssen aktuell mehr als 5,6 Mio. Menschen in Simbabwe mit Nahrungsmittelhilfe versorgt werden.

    Help versorgt außerdem landesweit Krankenstationen mit Medikamenten und medizinischen Hilfsgütern. Weitere Schwerpunkte der Arbeit von Help in Simbabwe sind landwirtschaftliche Projekte und Projekte zur Trinkwasserversorgung.

    Um seine Projekte in Simbabwe weiterführen zu können, ist Help dringend auf Spenden angewiesen.

    Konto 2 4000 3000 BLZ 370 800 40 Dresdner Bank Bonn Stichwort: Simbabwe

Pressekontakt:
Berthold Engelmann
Pressesprecher
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