Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.

Weltfrauentag 2009 - HELP ruft zu Spenden für Mutter-Kind-Projekte in Westafrika auf

    Bonn (ots) - Zum Weltfrauentag am 08. März ruft die humanitäre Hilfsorganisation HELP - Hilfe zur Selbsthilfe zu Spenden für ihre Gesundheitsprojekte für Mütter und Kinder in den westafrikanischen Ländern Niger und Burkina Faso auf. Mit Unterstützung der Europäischen Kommission (ECHO) sorgt HELP bereits seit 2006 in Niger und, dank des großen Erfolgs seit 2008 auch im Nachbarland Burkina Faso, für eine kostenlose Gesundheitsversorgung von schwangeren und stillenden Müttern sowie Kindern unter fünf Jahren, die besonders auf medizinische Betreuung angewiesen sind.

    In den Departements Mayahi und Tera in Niger sowie Dori und Sebba in Burkina Faso erhalten 450.000 Kinder unter fünf Jahren sowie schwangere und stillende Mütter eine kostenlose Behandlung, Geburtshilfe und Nachsorge. Damit schnelle Hilfe Leben rettet, werden auch die Krankentransporte und die Medikamente von HELP finanziert. Vorsorgeprogramme sowie regelmäßige Kontrollen von Gewicht und Wachstum der Kleinkinder sorgen für nachhaltigen Erfolg. In den von HELP betreuten Gebieten sinken Mütter- und Kindersterblichkeit kontinuierlich und die Behandlungsrate in den Gesundheitszentren steigt. "Unser Konzept geht auf und wird von den Frauen dankbar angenommen. Hemmschwellen sind durch unsere Aufklärungsarbeit überwunden worden. Wichtig ist uns dabei die Zusammenarbeit mit den lokalen Gesundheitsbehörden. Denn unser Ziel ist es, die Projekte so schnell wie möglich in lokale Hände zu übergeben", berichtet HELP-Projektkoordinatorin Kristina Rauland aus Westafrika.

    Einige Zahlen aus Niger zeigen, wie dringend Hilfe für Mütter und Kinder nötig ist: 40% der Kinder sind chronisch unterernährt, 25% der Kinder (0,4% in Deutschland) sterben vor ihrem fünften Geburtstag. Die Haupttodesursachen sind  Malaria, Durchfall und Lungenentzündung. 1.500 Frauen pro 100.000 Lebendgeburten sterben bei der Geburt (zum Vergleich: In Deutschland sind es 12 Frauen) In den Industrieländern stirbt eine von 4.085 Frauen durch Schwangerschaft und Geburt, in Afrika eine von 13 Frauen. Zurück bleiben häufig verwaiste Geschwisterkinder.

    Um seine Projekte für Mütter und Kinder in Westafrika weiterführen zu können, ist HELP dringend auf Spenden angewiesen.

    Konto 2 4000 3000 BLZ 370 800 40, Dresdner Bank Bonn Stichwort: Niger

    Interviews mit unserer Projektkoordinatorin Kristina Rauland in Westafrika oder unserer Geschäftsführerin Karin Settele können wir gerne vermitteln. Bildmaterial aus Westafrika stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Pressekontakt:
Berthold Engelmann
Pressesprecher
HELP - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Fon: +49 228 915 29 29, Fax: +49 228 915 29 99
Mobil: +49 173 708 2553
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