Rosenbauer International AG

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Neues Informationssystem für Einsatzkräfte zum mobilen Einsatzmanagement entwickelt

Abschluss des Forschungsprojektes im Rahmen einer Großübung im Tunnel Noitzmühle präsentiert - EMEREC ab 2010 im Einsatz

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Forschung/Entwicklung

Utl.: Abschluss des Forschungsprojektes im Rahmen einer Großübung im Tunnel Noitzmühle präsentiert - EMEREC ab 2010 im Einsatz =

Leonding (euro adhoc) - Gemeinsam mit den Projektpartnern Österreichischer Bundesfeuerwehrverband, FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH (Research Center Hagenberg), mobilkom austria und Siemens hat ROSENBAUER im Rahmen eines Forschungsprojektes ein Informationssystem zum mobilen Einsatzmanagement entwickelt. Im Mittelpunkt dieses Systems steht die Unterstützung der Führungsarbeit von Einsatzkräften durch bessere Vernetzung und Bereitstellung von aktuellen einsatzrelevanten Informationen.

Unter dem Titel EMEREC wird das Ergebnis des Forschungsprojektes zu einem leistungsfähigen System fertig entwickelt, das ab 2010 bei den Feuerwehren im Einsatz sein wird.

Präsentation des Forschungsprojektes im Rahmen einer Großübung Unter der Leitung der Freiwilligen Feuerwehr Wels wird das neue System am 17. September 2009 erstmals im Rahmen einer Großübung einem Kreis von Experten vorgestellt. Das Übungsszenario im Tunnel Noitzmühle auf der Innkreisautobahn A8 umfasst eine Unfallsituation mit mehreren Fahrzeugen. Die Rettung eingeklemmter Personen und der Umgang mit gefährlichen Stoffen werden mit mehreren Einsatzorganisationen geübt. Das System wird während der Alarmierung, Informationsgewinnung und Koordinierung der Einsatzkräfte bis zur laufenden Lageübersicht und Dokumentation eingesetzt.

Mobiles System mit benutzerfreundlicher Bedienoberfläche Der Schlüssel zum reibungslosen Ablauf eines Einsatzes liegt in Art, Qualität und Verfügbarkeit der richtigen Informationen. Damit können die Einsatzabläufe beim Retten, Bergen und Schützen von Menschen, Tieren und Sachwerten sowie Löschen von Bränden optimiert werden. Mit EMEREC werden die zahlreichen analogen und digitalen Daten in einheitlicher Form in einem leistungsstarken Informationssystem zusammengeführt.

Die Kombination eines mobilen Endgeräts mit einer zentralen Datenbank und Anbindungen an den Einsatzleitrechner und andere externe Systeme (z.B. Live- Video) stellt die Basis des Systems dar. Der Einsatzleiter und alle weiteren beteiligten Einsatzkräfte erhalten über mobile Endgeräte (z.B.: Tablet PC) alle einsatzrelevanten Informationen aus einer Quelle. Durch die benutzerfreundliche Aufbereitung situationsbezogener Inhalte wird eine schnelle und intuitive Bedienung des Systems möglich.

So stehen Informationen wie geografische Karten, Brandschutzpläne, Alarmpläne, Checklisten, Wasserpläne, Gefahrstoffdatenblätter, KFZ-Rettungsinformationen, Wetterprognosen, Status der verfügbaren Einsatzmittel und vieles mehr in einer Hand zur Verfügung. Damit müssen Einsatzleiter weniger Ordner mit Plänen und Dokumenten im Einsatzfahrzeug mitführen. Auch die Aktualität und Qualität der Informationen wird durch automatische Updates aller Daten gewährleistet.

Eine Schnittstellenintegration zu externen Informationssystemen ist projektbezogen möglich. Dazu zählen Videosysteme, Wasserleitungspläne, Stromleitungspläne, Pegelstände von Wasserläufen, Brandmeldeanlagen, Einsatzleitstellen, usw.

Die Datenübertragung erfolgt über eine gesicherte Leitung, die höchste Standards bei der Speicherung und der Übertragung von Daten erfüllt. Die Zugriffsrechte lassen sich individuell regeln. Selbst bei Ausfall der Online- Verbindung bleiben die wichtigsten Informationen erhalten.

Unterstützt bei der Erstellung von Einsatzberichten Mit Hilfe von EMEREC werden einsatzrelevante Daten wie zum Beispiel Alarmdaten, Einsatzverlauf, Wegstrecke, Ressourceneinsatz uvm. protokolliert. Diese gespeicherten Informationen können anschließend für Einsatzberichte bzw. Statistiken verwendet werden.

Im Rahmen des Förderprogramms KIRAS der FFG entwickelt Die Entwicklung und Realisierung des Informationsmanagement für Einsatzkräfte wurde vom Förderprogramm KIRAS unterstützt. Das Österreichische Förderungsprogramm für Sicherheitsforschung KIRAS unterstützt nationale Forschungsvorhaben mit dem Ziel, die Sicherheit für alle Teile der Bevölkerung zu erhöhen.

Klare Informationen für zielgerichtete Entscheidungen sind essentiell für die reibungslose Führung von Einsätzen. Der Einsatzleiter wird zum Manager vielfältiger Szenarien bei Bränden, Unfällen und Katastrophen. Die Herausforderungen können durch die Verfügbarkeit aller benötigten Informationen vor Ort nun besser bewältigt werden.

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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Rückfragehinweis:

Rosenbauer International AG
Mag. Gerda Königstorfer
Tel.: 0732/6794-568
gerda.koenigstorfer@rosenbauer.com

Branche: Maschinenbau
ISIN: AT0000922554
WKN: 892502
Index: WBI, ATX Prime
Börsen: Berlin / Freiverkehr
Stuttgart / Freiverkehr
Wien / Amtlicher Markt

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