SEB AG

Halbjahresergebnis SEB-Konzern: Schwierige Marktverhältnisse belasten das Nettoergebnis

    Frankfurt am Main (ots) - Nach dem Rekordergebnis im Jahr 2000
berichtet der SEB-Konzern für das 1. Halbjahr 2001 aufgrund der
schwächeren Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung über ein
rückläufiges Nettoergebnis.
    
    Der Nettogewinn des Konzerns sank im 1. Halbjahr 2001 gegenüber
den ersten sechs Monaten des vorangegangenen Jahres um 28 Prozent auf
469 Millionen EURO. Das Zinsnettoergebnis konnte um 6 Prozent auf 688
Millionen EURO gesteigert werden. Dagegen verringerte sich das
Provisionsergebnis als Folge der schwachen Börsenentwicklung um 14
Prozent auf 658 Millionen EURO. Das Handelsergebnis verbesserte sich
um 3  Prozent auf 169 Millionen EURO. Die Riskokosten halbierten sich
auf 27 Millionen EURO.
    
    Die Personalkosten konnten um 2  Prozent auf 688 Millionen EURO
zurückgeführt werden. Die Kosten insgesamt erhöhten sich moderat um 4
Prozent auf 1,2 Milliarden EURO.
    
    Die Zahl der e-Banking-Kunden wuchs um rund 58 Prozent auf nunmehr
1 Million (Mitte August) gesteigert werden.
    
    Im Zusammenhang mit der angekündigten Fusion der SEB mit den
FöreningsSparbanken hat die Europäische Kommission im Juli eine
eingehende Überprüfung angekündigt. Eine endgültige Entscheidung wird
für Mitte November erwartet. Die Vorbereitungen auf den
Zusammenschluss beider Banken befinden sich voll im Plan.
    
    SEB in Deutschland mit Ergebnisanstieg
    
    Die SEB AG (vormals BfG Bank) hat im ersten Halbjahr 2001 ein
Nettoergebnis von 76 Millionen Euro im Vergleich zu 57 Millionen Euro
in den ersten sechs Monaten des Vorjahres erzielt. Das Ergebnis der
SEB AG ist im Konzernabschluss der SEB konsolidiert (Swedish GAAP).
    
    Das Zinsergebnis hat sich im 1. Halbjahr 2001 auf 245 Millionen
Euro nach 270 in den ersten sechs Monaten 2000 ermäßigt. Dieser
Rückgang wurde maßgeblich von dem Abbau der Risikoaktiva um 4
Milliarden Euro binnen Jahresfrist beeinflusst. Die Risikokosten
haben sich im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres auf 25
Millionen Euro mehr als halbiert (1. Halbjahr 2000: 51 Millionen
Euro).
    
    Bei den Provisionen konnte sich die Bank der anhaltend schwachen
Verfassung an den internationalen Börsen nicht entziehen. Der
Provisionsüberschuss ermäßigte sich im Halbjahresvergleich von 114
Millionen Euro auf 86 Millionen Euro.
    Trotz des schwierigen Börsenumfeldes konten im Fondsgeschäft in
den ersten sechs Monaten Nettozuflüsse von 246 Millionen Euro erzielt
werden.
    
    Bei den Kosten hielt der rückläufige Trend an. Sie lagen im ersten
Halbjahr mit 289 Millionen Euro um rund 11  Prozent unter dem
Vorjahreswert von 321 Millionen Euro.
    
    Weiter erfreulich entwickelte sich die Zahl der e-Banking-Kunden
mit einem Anstieg um 35.500 seit Jahresanfang auf  82.000 Mitte
August. Hinzu kommt, dass die Kunden das Internet-Angebot der Bank
verstärkt nutzen. Inzwischen werden bereits 15  Prozent aller
Wertpapier- und Zahlungsverkehrsaufträge sowie 35 Prozent aller
Kontoabfragen online getätigt.
    
    Der Bekanntheitsgrad der Marke SEB in Deutschland ist seit der
Umfirmierung der  früheren BfG Bank im April 2001 kontinuierlich auf
24 Prozent im Juli gewachsen.
    
    
ots Originaltext: SEB AG
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