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GFT Technologies und Deutsche Bank bekräftigen strategische Partnerschaft
Deutsche Bank hält an geplantem Auftragsvolumen fest

    St. Georgen (ots) - GFT Technologies AG, einer der führenden Dienstleister für integrierte IT-Beratung und Systemintegration in Europa, erzielte im ersten Quartal 2002 Umsätze in Höhe von 39,8 Mio. EURO und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von -3,2 Mio. EURO. Die Deutsche Bank, die im ersten Quartal IT-Projekte im Wert von etwa 5 Mio. EURO weniger beauftragte als ursprünglich vereinbart, bekräftigte die Bedeutung der strategischen Partnerschaft mit GFT und bestätigte, am geplanten Auftragsvolumen für das verbleibende Geschäftsjahr festzuhalten.

    "Unsere Geschäftsentwicklung war im ersten Quartal durch das Kostenreduktionsprogramm der Deutschen Bank im Bereich IT-Consulting beeinflusst," so Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender der GFT Technologies AG. "Die sehr positiv verlaufenden Gespräche mit dem strategischen Partner lassen uns aber zuversichtlich in die Zukunft blicken."

    "Die Deutsche Bank hält am geplanten Auftragsvolumen für GFT für das verbleibende Geschäftsjahr fest," so Hermann Josef Lamberti, Mitglied des Vorstands und Chief Operating Officer der Deutschen Bank. "Im Zuge ihres Kosteneinsparungsprogramms wird die Deutsche Bank die Anzahl der strategischen IT-Partner reduzieren und weitere Outsourcing-Alternativen untersuchen. GFT ist hier strategischer Partner, mit dem die Zusammenarbeit intensiviert wird."

    Der GFT-Konzern erzielte im ersten Quartal 2002 Umsätze in Höhe von 39,8 Mio. EURO gegenüber 22,6 Mio. EURO im Vorjahreszeitraum. Im ersten Quartal 2002 entfielen 58 % des Gesamtumsatzes auf die beiden Großkunden Deutsche Bank (19,9 Mio. EURO) und Deutsche Post (3,4 Mio. EURO).

    Kosteneinsparungsmaßnahmen zeigen positive Wirkung

    Die im Vorjahr initiierten Kosteneinsparmaßnahmen zeigten bereits nachhaltig positive Wirkung. So konnten die operativen Aufwendungen im Vergleich zum vierten Quartal 2001 um 34 % gesenkt werden. Dennoch konnte der unerwartet hohe Umsatzrückgang im gleichen Zeitraum um 35 % nicht vollständig ausgeglichen werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beläuft sich im ersten Quartal auf -3,2 Mio. EURO.

    Knapp zwei Drittel des Umsatzes durch Beratung und Softwareentwicklung

    Im Vergleich zur Gesamtbetrachtung des Jahres 2001 hat sich die Umsatzverteilung nach Tätigkeitsfeldern zugunsten des Produktgeschäfts und der Freelance Agency verschoben. Dies ist auf die ausgebliebenen Projektumsätze zurückzuführen sowie auf die nur fünfmonatige Konsolidierung der ehemaligen emagine-Gruppe im Vorjahr. Mit 63 % bzw. 25,1 Mio. EURO entfiel der umsatzstärkste Anteil des Geschäfts von GFT auf den Bereich Beratung und Softwareentwicklung. 27 % bzw. 10,6 Mio. EURO des Umsatzes erwirtschaftete die Freelance Agency. Die restlichen 10 % bzw. 4,1 Mio. EURO wurden mit Softwareprodukten, Wartung und sonstigen Erlösen erzielt. Der Trend, nachdem der Backend-Bereich im Vergleich zum Frontend-Bereich an Bedeutung gewinnt, setzt sich fort.

    23 % des Umsatzes außerhalb Deutschlands erzielt

    Im ersten Quartal 2002 erzielte der GFT-Konzern 76 % des Umsatzes im deutschen Markt. 23 % des Umsatzes wurden außerhalb Deutschlands erzielt, wobei dem spanischen und dem schweizer Markt die größte Bedeutung zukamen. 9 % des Umsatzes bzw. 3,7 Mio. EURO entfielen auf Spanien und 6 % bzw. 2,6 Mio. EURO auf die Schweiz. Die verbleibenden 9 % entfielen auf übrige Länder.

    Branchenfokus: zwei Drittel des Umsatzes mit Finanzdienstleistern

    Der GFT-Konzern erzielte im ersten Quartal 2002 zwei Drittel des Umsatzes mit Kunden aus dem Finanzdienstleistungs-Sektor. 12 % des Umsatzes entfielen auf Logistikdienstleister, 8 % auf Industrieunternehmen, 4 % auf die Konsumgüterindustrie, 3 % auf die Öffentliche Verwaltung und 7 % auf sonstige Branchen, wozu im Wesentlichen IT- und Telekommunikationsunternehmen zu rechnen sind.

    Zum 31. März 2002 wies die Bilanz des GFT-Konzerns liquide Mittel von rund 16 Mio. EURO aus. Das Eigenkapital betrug 90,8 Mio. EURO, was einer Eigenkapitalquote von rund 66 % entspricht.

    Zum 31. März 2002 zählte der GFT-Konzern 1.270 Mitarbeiter - 466 Mitarbeiter mehr als zum Vorjahreszeitpunkt.

    "Wir beurteilen die Konjunktur im IT-Dienstleistungsbereich für den restlichen Verlauf des Jahres als unverändert schwierig und rechnen mit keiner nennenswerten Verbesserung," so Dr. Markus Kerber, Finanzvorstand der GFT Technologies AG. "Unser Auftragsbestand und Auftragsvorlauf betragen zur Zeit nahezu 60 % des ursprünglichen Planumsatzes. Vor diesem Hintergrund und in Abhängigkeit der Ergebnisse der Gespräche mit unseren strategischen Partnern überarbeiten wir momentan unsere Planung."

    Der Quartalsbericht des GFT-Konzerns steht im Internet unter http://www.gft.com/ir zur Verfügung.


ots Originaltext: GFT Technologies AG
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