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A.T. Kearney: Die mächtigsten Städte der Welt - London hat New York im Global Cities Index den Rang abgelaufen

A.T. Kearney: Die mächtigsten Städte der Welt - London hat New York im Global Cities Index den Rang abgelaufen / Global Cities Index 2016 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/15196 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/A.T. Kearney"

Düsseldorf (ots) - Aktuelles Ranking der einflussreichsten Metropolregionen: Berlin gehört zur "globalen Elite".

"New York und London haben weltweit die größte wirtschaftliche Macht und sind damit weiterhin für Investoren besonders interessant", fasst A.T. Kearney Zentraleuropachef Dr. Martin Sonnenschein die diesjährigen Ergebnisse des Global Cities Indexes zusammen: "Mit dem Global Cities Index helfen wir Wirtschafts- und Regierungsentscheidern, die Weltstädte zu identifizieren, die die höchste Attraktivität für Mitarbeiter, Ideen und Kapital haben und die zukünftig den stärksten Einfluss ausüben werden." Berlin sei, so könne man im Ranking sehen, auf einem sehr guten Weg, gehöre es doch zur Liste der globalen Elite: jenen 15 Top-Städten, die gegenwärtig führend sind und zugleich das größte Potential für die Zukunft aufweisen. Und auch München habe einen Platz unter den Top-Städten mit guten Entwicklungsperspektiven.

Der jährlich seit 2008 erstellte Global Cities Index (GCI) zeichnet zusammen mit dem Global Cities Outlook (GCO) ein aufschlussreiches Bild der globalen Städte von heute und morgen. Der GCI untersucht die gegenwärtige Leistung von 125 Städten in den Dimensionen Wirtschaftsaktivitäten, Humankapital, Informationsaustausch, Kulturangebot und politisches Engagement. Der GCO, der in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführt wurde, analysiert dagegen das Potenzial der Städte, also wie schnell und gut sie bei einer Reihe von Indikatoren - Humankapital, wirtschaftlicher Aktivität und Innovation - im Vergleich zu den Top-Performern aufholen.

New York und London gehören seit Jahren zu den stabilen Spitzenreitern unter den globalisierten Städten. Dabei führte bislang New York den Global Cities Index an, wurde aber nun seit 2008 erstmalig von London auf den zweiten Platz verwiesen - dank stetig verbesserter Werte der Briten insbesondere beim Kulturangebot, bei den wirtschaftlichen Aktivitäten sowie beim Informationsaustausch.

Europa ist mit sechs Städten präsentabel im GCI Ranking unter den Top 25 vertreten: Paris besetzt den stolzen dritten Platz, Brüssel und Madrid liegen bei 12 und 13 und Berlin hat sich um einen Rang auf den 16. Platz vorgearbeitet, gefolgt von Wien und Amsterdam.

Unverändert gehört die Spitzenposition beim Global Cities Outlook, der das Potential der Städte misst, San Francisco. Die hügelige Metropole in Kalifornien konnte sich, wie schon in den vergangenen Jahren, mit ihrer unvergleichlich hohen Innovationskraft und ihrem privaten Investitionsvolumen auf dem ersten Platz behaupten. Zu den Top 25 Städten mit dem größten Entwicklungspotential im Ausblick zählen auch München (Rang 9) und Berlin (Rang 14). Am Rande bemerkt: der Patentweltmeister München überzeugt besonders in der Dimension Innovation - in der Bayerischen Metropole werden weltweit die meisten Patente pro Kopf angemeldet.

Die Studie stellt auch eine "globale Elite" der führenden Städten zusammen: jene, die sowohl im Index als auch im Outlook unter den ersten 25 platziert sind - die also nicht nur gegenwärtig eine herausragende Performance zeigen, sondern auch überdurchschnittliches Entwicklungspotential haben. Neben London und New York reiht sich in die Liste der 15 Elitestädte auch Berlin, in Europa begleitet von Brüssel, Amsterdam und Paris.

"Berlin und München haben sich wieder einen Platz unter den attraktivsten Metropolregionen gesichert, doch die Konkurrenz kommt deutlich näher", kommentiert Sonnenschein die Position Deutschlands im internationalen Vergleich: Trotz verbesserter Werte seien die deutschen Städte im Vergleich zu 2015 abgefallen. Berlin wurde im Outlook von Paris überholt, weil die französische Metropole in Sachen Innovationspotential mächtig zugelegt habe, München habe trotz Verbesserungen besonders bei ausländischen Direktinvestitionen und Bürokratieabbau zwei Ränge verloren. Sonnenschein: "Die Ergebnisse sind kein Grund sich auszuruhen, sondern eine deutliche Aufforderung und Ermutigung, weiter in die Attraktivität der Standorte zu investieren."

Über den A.T. Kearney Global Cities Index

Der Global Cities Index (GCI) von A.T. Kearney bewertet 125 Metropolregionen anhand von 27 Kennzahlen in den fünf Dimensionen wirtschaftliche Aktivität, Humankapital, Informationsaustausch, Kulturangebot und politisches Engagement. Die Ergebnisse werden seit 2015 vom Global Cities Outlook (GCO) flankiert. Dieser Index misst, wie schnell sich die 125 Städte in Bezug auf 13 Basisindikatoren entwickeln, die auf Dauer am wahrscheinlichsten die Fähigkeit einer Stadt beeinflussen, Ideen, Kapital und qualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen, zu binden oder selbst hervorzubringen. Hierzu gehören: persönliches Wohlempfinden, Wirtschaft, Innovation und Governance.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.atkearney.de/research-studies/global-cities-index

Über A.T. Kearney

A.T. Kearney zählt zu den weltweit führenden Unternehmensberatungen für das Top-Management und berät sowohl global tätige Konzerne als auch führende mittelständische Unternehmen und öffentliche Institutionen. Mit strategischer Weitsicht und operativer Umsetzungsstärke unterstützt das Beratungsunternehmen seine Klienten bei der Transformation ihres Geschäftes und ihrer Organisation. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Wachstum und Innovation, Technologie und Nachhaltigkeit sowie die Optimierung der Unternehmensperformance durch das Management von Komplexität in globalen Produktions- und Lieferketten. A.T. Kearney wurde 1926 in Chicago gegründet. 1964 eröffnete in Düsseldorf das erste Büro außerhalb der USA. Heute beschäftigt A.T. Kearney rund 3.500 Mitarbeiter in über 40 Ländern der Welt. Seit 2010 berät das Unternehmen Klienten klimaneutral.

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