A.T. Kearney

A.T. Kearney: Deutschland und Europa bevorzugte Ziele von ausländischen Investoren
15. FDI Confidence Index® der Unternehmensberatung sieht Stabilität als klaren Investitionsanreiz

Düsseldorf (ots) - Europa im Aufwind: Viele Beobachter werten die Geldpolitik der EZB als riskant und sehen einen möglichen Grexit als reale Bedrohung für die Stabilität der Eurozone. In den Augen vieler globaler Unternehmenslenker gilt Europa dagegen als sicheres Ziel für Investitionen. Zu diesem Ergebnis kommt die Unternehmensberatung A.T. Kearney in der 15. Ausgabe ihres FDI Confidence Index® (FDICI) "Connected Risks: Investing in a Divergent World".

Neue Chancen werden, so die Experten für Zukunftsstrategien, vor allem im gesicherten Umfeld gesucht. In Europa sind besonders Deutschland (von Rang 6 auf 5) und Großbritannien (von 4 auf 3) für Unternehmer interessant, die wieder mit Elan nach Investitionszielen suchen: Zwei Drittel der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass ihre ausländischen Direktinvestitionen (FDI) bis 2016 das gleiche Niveau erreichen werden wie vor der Finanzkrise.

USA und China belegen zum dritten Mal in Folge die Spitzenpositionen im FDICI, doch 60 Prozent der Befragten nannten als bevorzugte FDI-Ziele europäische Länder. Das sind 20 Prozent mehr als im letzten Jahr - eine Entwicklung, die zum Teil auch auf die viel kritisierte quantitative Lockerung der EZB zurückzuführen ist.

Gleich 15 Europäer landen in den Top 25: "Diese Region punktet unterm Strich durch Stabilität und lockt mancherorts mit gezielte Initiativen - z. B. in Großbritannien oder Frankreich, die für ausländische Investoren Steueranreize geschaffen haben", sagt Dr. Martin Sonnenschein, Partner und Managing Director Central Europe. "In Zeiten geopolitischer Instabilitäten wie im Nahen und Mittleren Osten oder in Russland und der Ukraine wollen Unternehmen zudem auf Nummer Sicher gehen - was sich auch in der Tatsache wiederspiegelt, dass etwa drei Viertel der Top-25-Länder im FDICI 2015 entwickelte Volkswirtschaften sind".

Zu den Aufsteigern gehört Deutschland, obwohl es sich weniger aktiv als andere europäische Länder um FDI bemüht - doch es gilt als Basis für Stabilität und eine solide Wirtschaft in der Eurozone. Österreich rückt zum ersten Mal seit 2002 (Rang 25) wieder in das Interesse der Investoren und wird auf Platz 21 gelistet. Die Schweiz hält den respektablen 14. Platz aus dem Vorjahr.

Der FDI Confidence Index® basiert auf der Befragung von Vorständen und Führungskräften der weltweit 1.000 größten Unternehmen und gibt einen detaillierten Einblick in die Investitionsplanungen von Unternehmenslenkern. Die Studie gab seit der ersten Ausgabe im Jahr 1998 immer wieder Hinweise auf herausragende Chancen für ausländische Direktinvestitionen: Die im Index gelisteten FDI-Länder haben in der Regel etwa ein Jahr nach Veröffentlichung des Rankings den größten Anteil ausländischer Investitionen erhalten.

Nähere Informationen zum aktuellen Index: http://ots.de/dHjDU

Den kompletten A.T. Kearney FDI Confidence Index® 2015 finden Sie unter: http://ots.de/T7WL1

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Regina Körner
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