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Mobile Shopping per Wap lässt Konsumenten kalt - A.T. Kearney Studie zeigt sinkendes Interesse bei Anwendern

Düsseldorf (ots) - Mobiles Shopping ist in den Augen der Verbraucher bislang keine Notwendigkeit. So das ernüchternde Urteil der Studie "Mobinet 2: A Rude Awakening for WAP Dreamers", einer gemeinsamen Untersuchung von A.T. Kearney und des Judge Institute of Management der Cambridge University. "Die hohen Hoffnungen, die in WAP gesetzt wurden", so Martin Sonnenschein von A.T. Kearney, "haben sich bislang nicht erfüllt." Obwohl die Zahl der WAP-fähigen Geräte steigt, sinkt das Interesse am mobilen Einkauf. So ermittelte die Studie, dass gerade einmal zwölf Prozent aller Befragten den Einkauf per Handy beabsichtigen - im Vorjahr waren es noch 32 Prozent. Diethard Bühler von A.T. Kearney zu diesem Ergebnis: "Nach dem Hype wollen die Kunden jetzt Nutzwert - doch den bieten bislang nur die wenigsten WAP-Angebote." Wenn das Thema mobile Commerce nicht ganz verpuffen und die Milliardeninvestitionen der vergangenen Jahre vergebens sein sollen, müssen die Anbieter rasch handeln. Problem Nummer eins: In Europa ist 26 Prozent der befragten Anwender nicht klar, wofür sie WAP brauchen - weitere 16 Prozent sorgen sich über die Sicherheit bei der Zahlungsabwicklung. Finnland und Japan hingegen - beides Länder mit einer Vielzahl an WAP-Angeboten - liegen bei der Zahl der tatsächlichen Kauftransaktionen per WAP vorne. Doch auch hier ist das Gesamtbild ernüchternd. In Japan haben gerade einmal 5 und in Finnland 3 Prozent der Befragten per WAP gekauft. Positive Aussagen der Studie Doch den negativen Ergebnissen zum Thema WAP zum Trotz lassen sich auch positive Signale aus der Umfrage herauslesen. Die Gewöhnung an Umgang mit E-Commerce steigt und die Mehrzahl der verkauften Handys stützen bereits Dienste aus dem Internet. Immerhin 74 Prozent der Kunden nutzen das Handy nicht nur zur sprachgestützten Kommunikation - SMS heißt das Stichwort und ist vor allem bei jüngeren Nutzern ein Renner. Gerade Dienste wie SMS sorgen dafür, dass sich die Wahrnehmung des Handys verschiebt -weg vom reinen Telefon hin zur mobilen Plattform. Sonnenschein: "Je stärker die Dienste genutzt werden, desto früher werden auch Bestellungen und Zahlungsabwicklungen über das Handy abgewickelt werden." Akzeptanz wächst Stück für Stück Doch bis mobile Payment die Akzeptanz der EC-Karte erreicht hat, fließen noch eine Menge Bits durchs weltweite Datennetz. Bislang wurde fast ausschließlich in Hardware, Infrastruktur und Lizensen investiert - rund 300 Milliarden US-Dollar. Doch davon sieht der Nutzer nur wenig, denn die Auswahl an WAP-Inhalten ist derzeit noch begrenzt. "Die Mobilindustrie hat sich verschätzt", so Bühler. Man nahm an, dass das Novum m-shopping die Konsumenten in Scharen an die Tastaturen locken würde. Nach der Ernüchterung ist nun klar: Die Entwicklung der Akzeptanz wird der des PC oder anderer technischer Neuerungen folgen - nämlich Stück für Stück. Zunächst werden es wohl eher Spontankäufe sein. Bis der Neuwagen per Handy bestellt wird, dürfte noch einige Zeit vergehen. ots Originaltext: A.T.Kearney Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Marion M. Sommerwerck, A.T.Kearney Tel.: 0211/1377 679 marion.sommerwerck@atkearney.com Original-Content von: A.T. Kearney, übermittelt durch news aktuell

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