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Auch Tele2 setzt sich für Fortbestand der Sparvorwahlen ein
Call-by-Call - wichtig für den Wettbewerb, wichtig für den Verbraucher

Düsseldorf (ots) - Mit der Öffnung des Telekommunikationsmarktes 1998 wurde Call-by-Call bekannt und beliebt. Das Wählen von sogenannten Sparvorwahlen war lange Jahre fast die einzige Möglichkeit, beim Telefonieren den Geldbeutel zu schonen. Auch heute, 16 Jahre später, ist Call-by-Call immer noch fester Bestandteil des Telekommunikationsmarktes: Sechs bis sieben Millionen Deutsche nutzen Schätzungen zufolge Call-by-Call nach wie vor aktiv. Jetzt droht dem Markt per EU-Empfehlung das Aus. Und damit würde eine attraktive, flexible Sparmöglichkeit verschwinden. Neben dem Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V. (VATM) setzt sich auch der Düsseldorfer Telekommunikationsanbieter Tele2, einer der führenden Call-by-Call-Anbieter und bekannt geworden durch die 0 10 13, für den Fortbestand der Sparvorwahlen ein. Um den Menschen in Deutschland, die kein Interesse an neuen, teils komplizierten Technologien haben, nicht auch noch diese letzte Sparmöglichkeit zu nehmen.

Call-by-Call droht das Aus

Der Telekommunikationsmarkt in Deutschland und Europa ist kein ganz freier Markt, sondern in Teilen reguliert - um einen gesunden Wettbewerb zu gewährleisten. In diesem Jahr will die Europäische Kommission eine neue Empfehlung abgeben, welche Bereiche des Telekommunikationsmarktes nach wie vor reguliert und welche dem freien Wettbewerb überlassen werden sollen. Die Empfehlung der Europäischen Kommission könnte lauten: Call-by-Call und der kleine Bruder Preselection müssen nicht mehr per Gesetz reguliert und ermöglicht werden. Und damit droht ihnen das Aus. Denn die Bundesnetzagentur, die in Deutschland für die letzte Entscheidung zuständig ist, folgt in der Regel der Empfehlung der EU-Kommission. "Die Teilmärkte der Telekommunikationsbranche, in denen aktuell die Möglichkeit von Call-by-Call und Preselection geregelt ist, dürfen auf keinen Fall der De-Regulierung zum Opfer fallen," appelliert Oliver Rockstein, Geschäftsführer von Tele2 Deutschland, an die Gesetzgeber. "Das hätte eine Re-Monopolisierung der Deutschen Telekom zur Folge. Mit erheblichen Nachteilen für die Verbraucher und den gesamten Wettbewerb in Deutschland."

Zahlen, die nachdenklich stimmen sollten

Nicht nur die Kunden- und Minutenzahlen von Tele2, auch die Erkenntnisse der VATM-Studie aus 2013 zeigen: Call-by-Call und Preselection sind noch lange nicht vom Markt verschwunden. Gemäß den Ergebnissen beläuft sich die Anzahl der potenziellen Nutzer in Deutschland auf etwa 22 Millionen Haushalte (1). Eine andere Studie besagt: Die Anzahl der regelmäßigen und aktiven Call-by-Call- und Preselection-Nutzer liegt bei stattlichen sechs bis sieben Millionen (2). Allein 2013 telefonierten die Deutschen rund 25 Millionen Minuten pro Tag über Call-by-Call oder Preselection (3). Und fast jeder dritte Telekom-Kunde nutzte diese Alternative (4). "Fällt die Verpflichtung Call-by-Call anzubieten weg, wird Millionen von Menschen in Deutschland die Chance genommen, beim Telefonieren zu sparen. Angebote wie Flatrates oder Internet-Telefonie werden diese Lücke nicht schließen können. Vor allem ältere Menschen sind oft mit neuen Technologien überfordert und verlassen sich auf Call-by-Call," warnt Rockstein. "Sie gehören dann zu den Verlierern dieser Entscheidung und werden klar benachteiligt." Tele2 appelliert aus diesem Grund an die Gesetzgeber, Call-by-Call und Preselection weiter zu ermöglichen. Und setzt sich für den Fortbestand der Sparvorwahlen ein.

Über Call-by-Call und Preselection

Call-by-Call - das ist das manuelle Vorwählen einer Sparvorwahl. Jeder kennt es, fast jeder hat es wenigstens einmal genutzt. Und noch immer gibt es viele Millionen Deutsche, die Tag für Tag die Call-by-Call-Tabellen in der Tageszeitung studieren, um die für sie günstigsten Nummern herauszusuchen. Viele Menschen nutzen auch heute noch Preselection: Dahinter verbirgt sich die automatische Voreinstellung einer Sparvorwahl. Es sind meist Kunden mit einem herkömmlichen Telefonanschluss ohne Flatrate. Sie wollen sich nicht mit der komplizierten Technologie auseinandersetzen, sondern bei dem bleiben, was sie haben und so mit Hilfe von Call-by-Call sparen.

Über Tele2

Mit über 15 Millionen Kunden in zehn Ländern ist die Tele2 Gruppe einer der führenden alternativen Telekommunikationsanbieter in Europa. In Deutschland ist Tele2 mit verschiedenen Telefon- und Internetservices (Schmal- und Breitband) auf dem Markt präsent. Zum Produktportfolio von Tele2 zählen Telefon-Flatrates, DSL-Komplettangebote, Call-by-Call Services (insbesondere die bekannte Sparvorwahl (0 10 13) sowie der Auskunftsdienst 11898. Zusätzlich gibt es den Telefonanschluss für Zuhause auf Mobilfunkbasis - je nach Kundenbedarf mit oder ohne Internet. Und seit dem Sommer 2013 ist Tele2 auch mit echten Mobilfunkprodukten auf dem Markt. Einfache Services in Top-Qualität zu günstigen Preisen - so lautet die Philosophie von Tele2. Aber auch die soziale Verantwortung nimmt Tele2 sehr ernst und unterstützt seit 2009 die Arbeit der Deutschen Herzstiftung mit zahlreichen Spendenaktionen.

   [1] 15. TK-Marktanalyse Deutschland 2013 von VATM, S. 14. 
   [2] Studie "Die Regulierung der Märkte 1 und 2 als Voraussetzung 
eines nachhaltigen und infrastrukturbasierten Dienstewettbewerbs", 
WIK-Studie im Auftrag von VATM, 2013, S. 43. 
   [3] 15. TK-Marktanalyse Deutschland 2013 von VATM, S. 12. 
   [4] Studie "Die Regulierung der Märkte 1 und 2 als Voraussetzung 
eines nachhaltigen und infrastrukturbasierten Dienstewettbewerbs", 
WIK-Studie im Auftrag von VATM, 2013, S. 43. 

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