Einladung zum rheingold - Kongress am 26. Februar 2003 im Sport- und Olympiamuseum in Köln

    Köln (ots) - Mit dem Kongress "Was geht? Männer, Frauen, Kind &
Kegel." Am 26. Februar 2003 im Sport- und Olympiamuseum in Köln
beleuchtet rheingold die wirksamen und entscheidenden, jedoch
verborgenen Züge im Dschungel der Alltagskultur und schlägt eine
Schneise für neues strategisches Denken.
    
    Im heutigen Zeitalter einer umfassenden kulturellen Beliebigkeit
haben Medien und Marken zentrale Aufgaben gesellschaftlicher und
individueller Orientierung im Alltag übernommen. Der Einfluss
überkommener Sinn-Instanzen wie Kirchen, Gewerkschaften, Parteien und
Familien schwindet.
        
    Doch die gegenwärtige Alltagskultur wird immer unübersichtlicher,
immer unklarer, immer weniger kalkulierbar. Sie ist aufgespalten in
unzählige Märkte, Trends, Szenen und Zielgruppen, die sich immer
schneller verändern, verwandeln und neu erschaffen.
        
    Strategisches Denken im Marketing verkommt so schnell zum
Lotteriespiel, wenn die übergreifenden, heimlichen und unbewussten
Bilder, Wunschvorstellungen und Ideale nicht berücksichtigt werden,
die jetzt die Alltagskultur und damit das Konsumverhalten bestimmen.
    
    Die entscheiden Fragen für das Marketing der Zukunft:
        
    * Woran orientieren sich Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen im
        Alltag und welche heimlichen Wunschvorstellungen prägen ihr
        konkretes Handeln?
    
    * Welche Bedeutung hat die Familie vor dem Hintergrund der
        kulturellen Veränderung?
    
    * Welche Faktoren prägen die relevanten Typisierungen von
        Zielgruppen für das Marketing in den Märkten von heute?
    
    * Welche Entwicklungen gelten in der Gegenwart und was lässt sich
        seriös für die Zukunft prognostizieren ?
    
    Das Programm:
        
         Was wärmt?
         Mit der Kälte leben statt in ihr zu erfrieren -
         Deutschland zwischen Coolness und Rebellion
         Ulf Poschardt
        
         Was eint?
         Familienleitbilder:
         Bindungssehnsüchte in der Beliebigkeitskultur
         Johannes Dorn
         Frank Szymkowiak
        
         Was kommt?
         Jugend: Symbiose als Lebensstrategie
         Stephan Grünewald
        
         Was verbindet?
         Stilgruppen statt Zielgruppen:
         Das Leben als ästhetische Entscheidung
         Prof. Peter Wippermann
    
         Was passt?
         Frauentypen - Männertypen:
         Zwischen Bilddiffusion und Schöpfungswahn
         Stephan Grünewald
         Ines Imdahl
    
         Was wirkt?
    
         Jenseits aller Zielgruppen: Der Konsument
         auf der Suche nach neuen Verfassungen
         Jens Lönneker
        
         Moderation:
         Michael Geffken (WirtschaftsWoche)
    
    Der Eintritt für Presse ist frei.
    
ots Originaltext: rheingold - Unternehmenskommunikation
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