Pfizer AG

Neue Ergebnisse klinischer Studien zeigen, dass ARICEPT(R) bei mittleren und schweren Fällen der Alzheimer-Krankheit wirksam und gut verträglich ist

    Stockholm, Schweden (ots-PRNewswire) -

    - Die Vorteile von ARICEPT erstrecken sich auf fortgeschrittenere Stufen der Alzheimer-Krankheit als die zuvor untersuchten -

    Die Behandlung mit dem Acetylcholinesterase (AChE)-Inhibitor ARICEPT(R) (Donepezil Hydrochlorid) war für die Patienten mit moderater bis schwerer Alzheimer-Krankheit sehr vorteilhaft. Dies besagen die Ergebnisse einer auf dem Sixth International Stockholm/Springfield Symposium on Advances in Alzheimer Therapy vorgestellten Studie.

    "Die bisherigen klinischen Studien haben die Vorteile der Acetylcholinesteraseinhibitoren bei der Behandlung von Patienten mit leichter bis moderater Alzheimer-Krankheit demonstriert. Bisher gab es jedoch nur wenige veröffentlichte Studien, die sich mit der Wirksamkeit und Sicherheit der Acetylcholinesteraseinhibitoren bei der Behandlung von Patienten mit fortgeschritteneren Stufen der Alzheimer-Krankheit befassen," sagte Dr. med. Howard Feldman, UBC Division of Neurology, Vancouver Hospital and Health Sciences Center, Kanada, und der leitende Forscher der Studie. "Vor dem Hintergrund der Seltenheit von Daten über die Auswirkungen der Acetylcholinesteraseinhibitoren bei Patienten in fortgeschritteneren Stadien der Alzheimer-Krankheit sind diese Ergebnisse ermutigend, was die zukünftige Behandlung der Patienten angeht."

    Die Forscher untersuchten 290 Patienten mit moderater bis schwerer Alzheimer-Krankheit in einer über 24 Wochen laufenden, doppelt blinden, placebokontrollierten Multicenter-Studie, die in 32 internationalen Zentren durchgeführt wurde. Die Patienten wurden für die Verabreichung von ARICEPT (n=144) oder Placebo (n=147) über die 24 Wochen randomisiert.

    In dieser Studie demonstrierte ARICEPT erhebliche und nachhaltige positive Auswirkungen, was die kognitiven, funktionellen und Verhaltenssymptome der Alzheimer-Krankheit angeht. ARICEPT war gut verträglich. Die Häufigkeit des Auftretens ungünstiger Nebenwirkungen während der Studie entsprach der, die aus früheren klinischen Studien mit ARICEPT bei Patienten mit leichter oder moderater Alzheimer-Krankheit bekannt ist. 84% der mit ARICEPT und 86 Prozent der mit Placebo behandelten Patienten beendeten die Studie, während 8% bzw. 6% sie aufgrund von nachteiligen Nebenwirkungen abbrachen.

    Auf dem Treffen wurde auch eine einjährige, doppelt blinde, placebokontrollierte Studie über ARICEPT bei Patienten mit leichter bis moderater Alzheimer-Krankheit vorgestellt. Nach den Ergebnissen dieser Studie hatte ARICEPT im Verlauf des Jahres eindeutig vorteilhafte Auswirkungen auf das gesamte und das kognitive Funktionieren.

    "Die langfristigen Vorteile von ARICEPT werden durch die Beendigung dieser ersten einjährigen, multinationalen, doppelt blinden, placebokontrollierten, randomisierten Studie mit einem Acetylcholinesteraseinhibitor bei Patienten mit leichter bis moderater Alzheimer-Krankheit bestätigt," sagte Dr. med. Bengt Winblad, The Alzheimer Research Center, Karolinska Institute, Huddinge Hospital, Schweden. "Die Daten geben Anlass zu der Annahme, dass die Behandlung mit ARICEPT für Alzheimer-Patienten vorteilhaft sein könnte, obwohl sich ihre Symptome aufgrund der degenerativen Krankheit weiterhin verschlimmern."

    286 Patienten aus 28 Einrichtungen in fünf nordeuropäischen Ländern (Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden und den Niederlanden) nahmen an der einjährigen Studie teil. Sie wurden für die Verabreichung von ARICEPT (n=142) oder Placebo (n=144) über das Jahr randomisiert.

    ARICEPT wies im Verlaufe des Jahres statistisch erhebliche vorteilhafte Auswirkungen auf das gesamte Funktionieren und die Bewältigung des Alltagslebens im Vergleich zu der mit Placebo behandelten Patientengruppe auf. Bei den für ein Jahr mit ARICEPT behandelten Patienten blieb die Wahrnehmungsfähigkeit erhalten oder verschlechterte sich nur geringfügig, während sie bei der Placebogruppe abnahm. Diese Studie schlossen 66,9% der mit ARICEPT und 67,4% der mit Placebo behandelten Patienten ab, während nur 7% bzw. 6,3% sie aufgrund nachteiliger Nebenwirkungen abbrachen.

    Hintergrundinformationen     Die Alzheimer-Krankheit ist eine progressive, degenerative Gehirnerkrankung, die zur Verschlechterung der Wahrnehmungsfähigkeit führt, zu Verhaltensänderungen und der Beeinträchtigung der Fähigkeit, Alltagsaufgaben zu bewältigen (z. B. den Umgang mit Geld, die Benutzung des Telefons, die Körperpflege usw.). Derzeit leiden weltweit rund 15 Millionen Menschen an der Alzheimer-Krankheit.

    ARICEPT ist für die Behandlung der Symptome leichter bis mittelschwerer Fälle von durch die Alzheimer-Krankheit bedingter Demenz angezeigt. ARICEPT ist mit seltenem Auftreten von Nebenwirkungen gut verträglich, bietet die angenehme einmal tägliche Dosierung und kann mit oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden. In kontrollierten Studien, die die Zulassung von ARICEPT befürworteten, wurde festgestellt, dass zu den am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen des Wirkstoffs Übelkeit, Durchfall, Schlaflosigkeit, Erbrechen, Muskelkrämpfe, Müdigkeit und Appetitlosigkeit gehören. Diese Nebenwirkungen waren oft mild, vorübergehend und verschwanden bei fortgesetzter Behandlung. Patienten mit Neigung zu Geschwüren sollten ihren Arzt unterrichten, wenn sie ARICEPT nehmen. Während der klinischen Studien sind Synkopenvorfälle bei Patienten gemeldet worden, die ARICEPT nehmen (2 Prozent gegenüber 1 Prozent bei Placebo). ARICEPT ist klinisch wirksam ab der Anfangsdosis von 5 mg/Tag. Falls klinisch indiziert, kann die Dosis nach vier bis sechs Wochen auf 1O mg/Tag erhöht werden.

    Derzeit ist ARICEPT in mehr als 43 Ländern auf Rezept erhältlich. Im November 1994 kündigten Eisai Co. Ltd. und Pfizer Inc. die Bildung einer strategischen Allianz zur Förderung von ARICEPT und der Entwicklung neuer Therapien für die Alzheimer-Krankheit und andere Wahrnehmungsstörungen an. ARICEPT ist das führende Arzneimittel in diesem Bündnis. ARICEPT wurde zuerst im Februar 1997 in den Vereinigten Staaten auf den Markt gebracht und wurde bei den von der Alzheimer-Krankheit Betroffenen gut aufgenommen: Das Medikament wurde weltweit an 314 Millionen an die Patienten verabreicht, und über eine Million haben mit der Behandlung begonnen.

    Die vollständigen Informationen für die Verschreibung erhalten Sie auf Anfrage.

ots Originaltext: Pfizer Inc and Eisai Co. Ltd.
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Rückfragen bitte an:
Celeste Torello von Pfizer Inc., Tel.: 212-733-6471, oder Diane
DiBello von Porter Novelli, Tel.: 212-601-8235, für Pfizer Inc. und
Eisai Co. Ltd.

Original-Content von: Pfizer AG, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Pfizer AG

Das könnte Sie auch interessieren: