Kaloff Artists Relations

Erklärung

    Berlin (ots) - Erst nachdem das Satiremagazin "Titanic" zum wiederholten mal meinen Namen unter Fotos verurteilter Mörder (Heft 5/01: Ulrike-Mörder Stefan Jahn, Heft 7/01: Oklahoma-Attentäter Timothy McVeigh) gesetzt hatte, entschloss ich mich dazu, "Titanic" aufzufordern, dies künftig zu unterlassen.          Der Chefredaktion der Zeitschrift, Martin Sonneborn, sah in den Bildmontagen von der Satirefreiheit gedeckte Veröffentlichungen, drohte aber zugleich, im Falle gerichtlicher Schritte gegen das Blatt, den Fall publik zu machen. Von derartigen Erpressungsversuchen unbeirrt, war ich gehalten, beim Landgericht Berlin ein entsprechendes gerichtliches Verbot durchzusetzen.          Zu Sonneborns Argument "Satirefreiheit" heißt es in der Begründung eindeutig, dass sich der einzige erkennbare Hintersinn der Titanic-Veröffentlichungen in einer Gleichsetzung meiner Person mit Mördern erschöpfe:

    "Ohne einen erkennbaren Anlass für die Gleichsetzung des
Antragsstellers mit einem Mörder erschöpft sich die vermeintliche
Satire aber zu einer Schmähung seiner Person und müssen
Meinungsäußerungs- und Kunstfreiheit der Antragsgegnerin hinter dem
Persönlichkeitsrechtsschutz des Antragsstellers zurückstehen."
    
    Wie angekündigt nutzt seitdem Sonneborn durch massives Lancieren
von Anwaltsschriften, weiteren Schmähungen etc. den Fall einzig zur
Bewerbung seines Blattes. So verkündete er im "Spiegel", dass er sich
"bei McVeigh und dem Mörder Ulrikes" entschuldigen werde.
    
    Dass "Titanic", das gerichtliche Verbot missachtend, die Sache
weiter zum Zwecke von Auflagen- und Bekanntheitssteigerung
instrumentalisiert, verhöhnt in perfider, nicht hinnehmbarer Form
nicht nur meine Person, sondern auch und insbesondere die Opfer
brutaler Gewaltverbrechen und deren Angehörige.
    
    Ich nehme das zum Anlass, unbenommen des weiteren Verlaufs der
Auseinandersetzung, der Opfer-Hilfsorganisation "Dunkelziffer e.V."
10.000,- DM von meiner Seite aus zu spenden.
    
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Benjamin von Stuckrad-Barre

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