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Lafontaine attackiert Struck: Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt
Zitat aus "Was erlauben Strunz", 21. Mai 2007, 23:30 Uhr auf N24

    Berlin (ots) - Oskar Lafontaine hat nach seinem Terrorismus- Vorwurf an die Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan auch Ex- Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) angegriffen. Dessen Ausspruch ‚Deutschland wird am Hindukusch verteidigt' sei "einer der törichtsten Sätze, die ein deutscher Politiker gesprochen hat", sagte der Links- Fraktionschef am Montagabend in der N24-Talksendung "Was erlauben Strunz". "Denn dann müssen wir sagen, warum nicht auch am Kilimandscharo oder in den Anden oder in den Rocky Mountains?" Mit demselben Recht könnten die Paschtunen jetzt behaupten, "die Ehre unserer Sippe wird in den Alpen oder im Harz verteidigt", meinte Lafontaine.

    Nach der Definition des Bundestages sei ein Terrorist, "wer rechtswidrig Gewalt anwendet, um politische Belange durchzusetzen. Das ist eine klare Sprache", sagte der Linkspolitiker in der N24-Sendung weiter. Im Süden Afghanistans sei Deutschland "in Kriegshandlungen verwickelt, bei denen unschuldige Menschen" ums Leben kämen. Das verstoße gegen die Genfer Konvention und sei damit auch rechtswidrig.

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    "Was erlauben Strunz" - immer montags um 23:30 Uhr auf N24.

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