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N24-Emnid-Umfrage zur AfD: Mehrheit sieht Ursache für AfD-Krise in Personalquerelen und rechten Provokationen
Breite Ablehnung von Störungen des AfD-Parteitags

Berlin (ots) - Richtungsstreit, Personalquerelen, sinkende Umfragewerte - die AfD ist vor ihrem bevorstehenden Parteitag in schwerem Fahrwasser. Warum ist die AfD in Umfragen inzwischen weit entfernt von einstigen Bestwerten? Und wie wird die geplante Störung des Kölner AfD-Parteitags durch linke Gruppen beurteilt?

In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage führen 63 Prozent der Befragten die relative Schwäche der AfD auf die andauernden Streitigkeiten in der Parteiführung zurück. 59 Prozent der Deutschen vermuten, dass die Auftritte des nationalkonservativen Flügels um Björn Höcke potentielle Wähler verschrecken. 46 Prozent der Deutschen meinen, die Flüchtlingskrise habe einfach an Brisanz verloren, und 32 Prozent finden, andere Partei hätten die klassischen AfD-Themen inzwischen selbst besetzt.

Die geplanten Störungen des AfD-Parteitags am Wochenende durch linke Gruppen finden nur 16 Prozent der Befragten in Ordnung. 78 Prozent lehnen solche Störversuche ab, weil jede demokratische Partei das Recht habe, ungestört ihre Parteitage abzuhalten.

( Redaktioneller Hinweis: Die Umfrage wurde vor Bekanntgabe des Rückzugs von Frauke Petry aus dem Spitzenkandidatenrennen gemacht. )

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Feldzeit: 19.04.2017 
Befragte: ca. 1.000 

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