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Franz Müntefering vor dem SPD-Parteitag: Die Stimmung ist schlechter als die Lage!
Westerwelle im Antisemitismus-Streit politisches Kalkül unterstellt

Berlin (ots) - Schlechte Stimmung in der SPD aber eine gute Verfassung der Partei hat deren Generalsekretär Franz Müntefering ausgemacht. Vier Tage vor dem außerordentlichen Parteitag zur Verabschiedung des Wahlprogramms sagte er im Nachrichtensender N24: "Wir sind nicht weit genug gekommen und darum brauchen wir noch vier Jahre, um weiterzumachen". Auf die Frage, was denn jetzt schlechter sei, die Stimmung oder die Lage der SPD, gestand Müntefering ein: "Die Stimmung." Der SPD-Politiker machte im N24 Talk "Koschwitz" die schlechten Wirtschafts-daten und Arbeitslosenzahlen im November für die negativen Umfrageergebnisse der Partei verantwortlich. Aber "mit der Sonne werden die Zahlen besser und damit auch unsere Umfragen", hofft der SPD-General, obgleich er eingesteht: "Wir haben nicht viel Zeit". Es gehe um "Sammlung, Aufbruch und Erneuerung" beim Parteitag in Berlin, auf dem innerhalb von fünf Stunden ca. 200 Anträge beraten und entschieden werden sollen. 300- bis 400.000 Euro werde die Veranstaltung kosten, mit der man "die SPD wieder hochbringen" wolle. Gegen Oskar Lafontaine, der in einem Buch die SPD kritisiert hatte, werde es zwar kein Parteiausschlussverfahren geben, bestätigte der Generalsekretär. Aber: "Ich sehe keine Notwendigkeit, den Kontakt zu verstärken." Lafontaines Verhalten sei "insgesamt schädlich für die Partei". Analog zu dessen Buchtitel kommentierte Müntefering: "‚Die Wut wächst' - auf ihn. Punkt." Auf die Antisemitismus-Diskussion angesprochen, unterstellte Müntefering dem FDP-Kanzlerkandidaten Guido Westerwelle politisches Kalkül: "Wenn Westerwelle wirklich bestätigen sollte, was man manchmal vermuten kann: dass er eigentlich im Hintergrund mitgespielt hat, dann würde dies das ‚Aus' sein, und dann wäre die FDP für uns nicht mehr politische Konkurrenz sondern politischer Gegner. Und damit kann man sich nicht an einen Tisch setzen und eine Koalition machen." Müntefering weiter: "Ein Möllemann und Westerwelle, auch in der Bundesregierung, sind ein außenpolitisches Risiko für dieses Land." Den Talk mit Thomas Koschwitz zeigt N24 jeweils montags bis donnerstags um 18.30 und 21.30 Uhr sowie am darauffolgenden Tag um 01.20 Uhr und 6.30 Uhr. Diese und weitere Pressemitteilungen sind online in der N24-Presselounge unter www.ProSiebenSat1.com in der Rubrik "Medienzentrum" abrufbar. Sollten Sie Bildmaterial von N24 benötigen, wenden Sie sich bitte an die Foto-Hotline unter: (030) 2090-2324. Diese und weitere Pressemitteilungen sind online in der N24-Presselounge unter www.ProSiebenSat1.com in der Rubrik "Medienzentrum" abrufbar. Sollten Sie Bildmaterial von N24 benötigen, wenden Sie sich bitte an die Foto-Hotline unter: (030) 2090-2324. ots Originaltext: N24 Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: Hilke Hartung Tel. 089 / 9507-1329 Fax 089 / 9507-1894 E-Mail: hilke.hartung@prosiebensat1.com Original-Content von: N24, übermittelt durch news aktuell

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