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Die CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel zum SPD-Wahlprogramm: "Ziemlich dünne Suppe"

Berlin (ots) - Das Wahlprogramm der SPD habe keine Substanz hat die CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel im Nachrichtensender N24 kritisiert. In der Sendung "Koschwitz" sagte sie: "Mir fehlt, was sie eigentlich machen wollen, in den nächsten vier Jahren." Das SPD-Programm sei "ziemlich dünne - Suppe", kritisierte Merkel. Die Reihenfolge bei der SPD heiße jetzt "Kanzler, Konzept und Kompetenz". "Ich würde mir wünschen, dass erst mal Kompetenz kommt", so die CDU-Politikerin. Und: "Ich habe die Vermutung, Gerhard Schröder würde im Moment ganz gerne mit uns tauschen." In der Talk-Sendung mit Thomas Koschwitz stellte Angela Merkel in Aussicht, dass die CDU/CSU in ihrem Wahlprogramm "den Leistungsträgern im Lande wieder eine Chance und eine Heimat geben" werde. Man wolle sich im Wahlprogramm damit auseinander setzen, dass Deutschland drei Prozent Wirtschaftswachstum brauche, ehe ein neuer Arbeitsplatz geschaffen werden könne, während dazu in anderen Ländern bereits ein bis 1,5 Prozent ausreichten. "Wir werden für 2003 gar nicht viel versprechen können", sagte Angela Merkel. Erst für 2004 werde man eine Steuerreform realisieren, die durch den Abbau bürokratischer Hemmnisse bereits im Vorfeld erste Wirkungen zeigen könne. So soll z.B. der Kündigungsschutz für ältere Mitarbeiter durch Abfindungs-regelungen anders gestaltet werden. "Das tut nicht weh", kommentierte Merkel. In Erinnerung an den Wahlerfolg der CDU in Sachsen-Anhalt betonte Angela Merkel, er sei "nichts weiter als eine Zwischenetappe" gewesen. Das Ergebnis habe jedoch gezeigt, dass der Wahlkampf in Ostdeutschland weniger polemisch als im Westen und stärker an den praktischen Problemen der Menschen ausgerichtet werden müsse. "Jetzt liegen 151 spannende, aufregende und kämpferische Tage vor uns", sagte die CDU-Politikerin. Mehr als neunzig Prozent der Bevölkerung würden nach der Wahl in Sachsen-Anhalt verstanden haben, dass der Ausgang der Bundestags-wahl offen sei. Merkel: "Auf unsere Alternativen wird jetzt viel stärker gehört." Für einen Erfolg des CDU/CSU-Spitzenkandidaten Edmund Stoiber in Ostdeutschland sei entscheidend, welches Gefühl er den Menschen vermitteln könne: "Gibt er uns die gleiche Kraft, die er für Bayern einsetzt", fragte Angela Merkel in dem N24 Talk und gab auch gleich die Antwort: "Edmund Stoiber habe dies bisher unter Beweis gestellt." Zur Diskussion um ein potenzielles TV-Duell zwischen Stoiber und Schröder betonte Merkel, man solle auch "respektieren, dass es mehrere Parteien gibt". Grundsätzlich stimmte sie der Idee aber zu. Den Talk mit Thomas Koschwitz zeigt N24 jeweils montags bis donnerstags um 18.30 Uhr und 21.30 Uhr sowie am darauffolgenden Tag um 01.20 Uhr und 6.30 Uhr. Diese und weitere Pressemitteilungen sind online in der N24-Presselounge unter www.ProSiebenSat1.com in der Rubrik "Medienzentrum" abrufbar. Sollten Sie Bildmaterial von N24 benötigen, wenden Sie sich bitte an die Foto-Hotline unter: (030) 2090-2324. ots Originaltext: N24 Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: Hilke Hartung Tel. 089 / 9507-1329 Fax 089 / 9507-1894 E-Mail: hilke.hartung@prosiebensat1.com Original-Content von: N24, übermittelt durch news aktuell

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