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N24-Emnid-Umfrage zur Griechenland-Krise: Deutsche kritisieren Griechenland-Politik der Bundesregierung
Mehrheit der Deutschen gegen GREXIT
Unsicherheit über Referendum-Ergebnis

Berlin (ots) - Die Griechenland-Krise steuert mit dem Referendum auf ihren vorläufigen Höhepunkt zu. Was wäre der beste Weg für die Griechen? Und: Verhält sich die Bundesregierung in der Griechenland-Frage richtig?

In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage kritisieren 50 Prozent der Befragten die Griechenlandpolitik der Bundesregierung als "eher schlecht". Nur 40 Prozent der Deutschen halten den Berliner Kurs bei der Griechenland-Rettung für "eher gut".

Ein GREXIT, so glauben die meisten Deutschen, wäre für Griechenland der falsche Weg aus der Krise. Nur 31 Prozent der Befragten meinen, dass ein GREXIT die wirtschaftliche Situation der Griechen verbessern würde. 59 Prozent der Befragten vermuten, es würde den Griechen auch in Zukunft mit dem Euro besser gehen als ohne.

Aber werden sich die Griechen beim Referendum am Sonntag auch wirklich für den Euro-Rettungsplan der EU entscheiden (auch wenn dieser offiziell gar nicht mehr auf dem Tisch liegt)? Oder doch lieber für eine Ablehnung, wie es Ministerpräsident Tsipras fordert? Die Deutschen sind sich unsicher. 44 Prozent der Befragten vermuten, dass die Griechen die EU-Vorschläge annehmen. 41 Prozent der Deutschen mutmaßen, dass sich die Griechen gegen die von der EU geforderten Sparauflagen entscheiden werden - und somit dem Willen ihrer Regierung folgen.

Frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle N24.

  Feldzeit: 01.07.2015 
  Befragte: ca. 1.000 

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Kathrin Mohr
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