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N24-Emnid-Umfrage zu PEGIDA und Asyl: Deutsche vermuten Neonazis und besorgte Bürger hinter PEGIDA
Mehrheit gegen Aufnahme von mehr Flüchtlingen - aber für eine bessere Betreuung von Asylsuchenden

Berlin (ots) - Die Innenministerkonferenz diskutiert über den Umgang mit den montäglichen Anti-Islam-Demonstrationen, NRW-Innenminister Jäger vermutet hinter PEGIDA sogar "Nazis in Nadelstreifen". Zeitgleich beraten Kanzlerin und Ministerpräsidenten über Erleichterungen bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Wie beurteilen die Deutschen dieses Spannungsfeld zwischen Islamisierungsangst und Hilfsbereitschaft?

In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage vermuten 33 Prozent der Deutschen, dass die PEGIDA-Demonstrationen mehrheitlich von Rechtsradikalen besucht werden. 43 Prozent der Deutschen glauben, dass sich hinter den Teilnehmern der PEGIDA-Demonstrationen vor allem "über die Ausbreitung des Islams besorgte Bürger" befinden.

Wie aber soll die Bundesregierung auf die Befindlichkeiten der Bürger bei der Asylpolitik reagieren? 89 Prozent der Befragten erwarten, dass die Bundesregierung auf eine "gerechte Verteilung der Flüchtlinge in Europa" drängt. 70 Prozent der Deutschen wollen auch die Außengrenzen der EU besser kontrollieren lassen. Nur 35 Prozent der Deutschen sind dafür, mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Allerdings sprechen sich auch 65 Prozent der Deutschen dafür aus, bei uns aufgenommene Flüchtlinge besser als bisher zu betreuen.

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Feldzeit: 10.12.2014 
Befragte: ca. 1.000 

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