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Westerwelle fordert politische Problemlösung
Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen Osten angeregt

Berlin (ots) - Exklusiv-Interview mit N24 und Sat.1 zu den Terror-Anschlägen gegen die USA / N24 zeigt das Interview heute in "Berlin Intern Spezial" um 21.30 Uhr. Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle hat in einem Exklusiv-Interview mit N24 und Sat.1 an die Bundesregierung appelliert, angesichts der bevorstehenden militärischen Vergeltungsaktion der USA nach den Terroranschlägen, die politischen Maßnahmen nicht zu vernachlässigen. Wörtlich sagte Westerwelle: "Mein Appell geht an die Bundesregierung, das Politische bei allem Militärischem nicht zu vergessen." Angesprochen auf die Folgen der Terroranschläge von New York und Washington nannte Westerwelle drei Maßnahmen. Es müsse eine militärische Aktion geben, um die Täter und Mittäter zu bestrafen, das Verhältnis zwischen Sicherheit und Staat müsse neu definiert werden und es müsse viel stärker über politische Problemlösungen gesprochen werden. Westerwelle: "Wir müssen präventive Politik machen, nicht nur repressive." Auf die Frage, wie eine solche Politik aussehen könnte, sagte Westerwelle: "Das was in Mitteleuropa gelungen ist, sogenannte Erbfeinde miteinander auszusöhnen, das muss auch in anderen Regionen gelingen. Wir brauchen zum Beispiel eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen Osten." Angesprochen auf die innenpolitischen Folgen und die Diskussion über neue Gesetze zu inneren Sicherheit, sagte der FDP-Vorsitzende: "Ich warne davor, dass wir alle nur über Gesetze reden. Wir haben kein Gesetzesdefizit, sondern wir haben ein Vollzugsdefizit. Da muss aufgerüstet werden. Wir wollen die Freiheit schützen und darum müssen die Sicherheitsbehörden so ausgerüstet sein, dass sie die Freiheit auch schützen können." Westerwelle sprach sich für den Fingerabdruck in Personalausweisen und für eine Zuwanderungspolitik aus, die sich an den nationalen Interessen ausrichtet. Das ganze Interview mit Guido Westerwelle zeigt der Nachrichtensender N24 am heutigen Dienstag (18.09.) von 21.30 Uhr bis 22.00 Uhr. (Wiederholung: Mittwoch, 19.09. um 9.30 Uhr). Eine Zusammenfassung strahlt Sat.1 im Anschluss an "die nacht" um 0.50 Uhr aus. Ausschnitte sind bereits in den Nachrichtensendungen von ProSieben, Sat.1, Kabel 1 und N24 zu sehen. Weitere Gespräche zu den Terroranschlägen gegen die USA und die innenpolitischen Folgen für Deutschland sind geplant. Am Donnerstag, 20.09. spricht das Moderatoren-Duo Peter Limbourg (N24) und Astrid Frohloff (Sat.1) exklusiv mit Innenminister Otto Schily. Die Termine für die Interviews mit Verteidigungsminister Rudolf Scharping und Bundeskanzler Gerhard Schröder werden noch bekannt gegeben. Der Nachrichtensender N24 ist über Kabel und Satellit, ASTRA 1D, Transponder 55 zu empfangen und erreicht über 60 Prozent der deutschen Fernsehhaushalte. Diese und weitere Pressemitteilungen sind online in der N24-Presselounge unter www.ProSiebenSat1.com in der Rubrik "Medienzentrum" abrufbar. Das Programm von N24 können Sie auch online unter www.N24.de live mitverfolgen. Sollten Sie Bildmaterial von N24 benötigen, wenden Sie sich bitte an die Foto-Hotline unter: (030) 2090-2324. ots Originaltext: N24 Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen/ Pressekontakt: Thorsten Pütsch Leitung Kommunikation / PR Tel. (030) 20 90 - 4603 Fax (030) 20 90 - 4604 E-Mail: thorsten.puetsch@N24.de Original-Content von: N24, übermittelt durch news aktuell

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