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N24-Emnid-Umfrage zum IS-Terror:
Deutsche wollen Ukraine nicht in der NATO
Mehrheit hält Putin für unberechenbar
Jeder 5. Deutsche für NATO-Truppen in der Ukraine

Berlin (ots) - Der NATO-Gipfel hat begonnen, und die Regierungschefs streiten über die richtige Strategie im Ukraine-Konflikt. Wieviel Konfrontation mit Russland wollen die Deutschen in diesem Konflikt riskieren?

In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage favorisieren 83 Prozent der Befragten eine diplomatische Lösung - aber viele Deutsche würden die diplomatischen Bemühungen auch mit Waffenlieferungen oder gar NATO-Truppen flankieren: 23 Prozent der Befragten befürworten die Lieferung von Verteidigungswaffen an die Ukraine, 7 Prozent würden auch Angriffswaffen nach Kiew schicken. Immerhin 20 Prozent der Deutschen befürworten sogar die Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine.

Eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine, wie von Kiew immer wieder gefordert, lehnt die Mehrheit der Deutschen ab: 67 Prozent der Befragten wollen die Ukraine nicht in die NATO aufnehmen. Nur 27 Prozent der Deutschen sind für einen NATO-Beitritt der Ukraine.

Doch welche Ziele verfolgt Putin eigentlich mit dem Ukraine-Konflikt? 71 Prozent der Deutschen sind sich sicher, dass Putin die Bindung der Ukraine an den Westen verhindern möchte. 63 Prozent der Befragten glauben sogar, dass Putin die Ost-Ukraine abspalten und an Russland angliedern will.

Ist Wladimir Putin nun ein unberechenbarer Despot - oder am Ende doch "nur" ein rational denkender Machtpolitiker? 54 Prozent der der Deutschen glauben, Putin sei unberechenbar. 42 Prozent der Befragten glauben hingegen, Putin verfolge ganz klare wirtschaftliche und geo-strategische Interessen. Bei Wählern der Oppositionsparteien sind sogar 66 Prozent der Meinung, Putin sei letztlich in seinem Streben nach strategischer Macht und wirtschaftlichem Erfolg berechenbar.

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Feldzeit: 03.09.2014 
Befragte: ca. 1.000 

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