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Hans-Olaf Henkel mahnt angesichts der Finanzkrise zu Gelassenheit
Zitate aus "Links-Rechts"
N24-Talk am Dienstag, 23.09.2008, 23:30 Uhr

Berlin (ots) - Der frühere Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel, bedauert es, dass er beim Kauf seiner Aktien keinen optimalen Zeitpunkt erwischt hat. "Ich ärgere mich, dass ich die Aktien, die ich habe, nicht heute gekauft habe, sondern schon vor einiger Zeit", sagte Henkel am Dienstag in der N24-Sendung "Links-Rechts". Henkel zeigt sich überzeugt, dass die gegenwärtige US-Finanzkrise keine größeren Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft haben wird. "Und auch um Amerika habe ich keine Angst. Man macht sich Sorgen, aber man sieht, es wird reagiert. Und es war alles schon mal da. Wir haben 1987 so was gehabt. Wir haben im Jahre 2001 so was gehabt. Und das werden wir auch überleben."

Weitere Zitate von Hans-Olaf Henkel aus "Links-Rechts" vom 23. September:

"Wertschöpfung durch Spekulation an den Börsen hat mir nie gefallen. Aber man kann sie nicht unterbinden - genauso wenig wie man Glücksspiel unterbinden kann."

"Millionen kleiner Leute legen jede Woche zwei, drei, vier Euro hin, um Millionäre zu werden, die wir dann verfolgen, weil sie Millionäre sind. Eigentlich müsste man das Lotto abschaffen."

"Der größte Spekulant, wenn man so will, ist im Augenblick der Staat. Wenn sie 1400 Euro verdienen, dann bleiben ihnen 500 übrig. Der Staat langt in die Tasche (...) Und es wäre schön, wenn sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände jetzt mal auf den Staat konzentrieren würden."

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"Links-Rechts" - immer dienstags um 23:30 Uhr auf N24.

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