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N24-EMNID-UMFRAGE: Deutsche wünschen sich freie persönliche Entscheidung beim Thema Sterbehilfe

Berlin (ots) - Die Mehrheit der Bundesbürger befürwortet die aktive Sterbehilfe: 55 Prozent wünschen sich, dass jeder Einzelne frei entscheiden kann, ob er sein Leben beenden will und wessen Hilfe er dazu sucht. 30 Prozent meinen, dass Sterbehilfe nur einem Arzt vorbehalten sein sollte. Ein gesetzliches Verbot der aktiven Sterbehilfe, wie es zur Zeit besteht, finden nur 13 Prozent gut. Das ergab eine Umfrage es Meinungsforschungsinstituts Emnid für den Nachrichtensender N24.  

Zugleich würde eine deutliche Mehrheit eine verbindliche Patientenverfügung begrüßen: 68 Prozent wünschen sich, dass der Einzelne verbindlich für Ärzte und Verwandte festlegen kann, wie er ärztlich versorgt werden möchte, falls er es im Krankheitsfall nicht mehr selber entscheiden kann. Nur 26 Prozent finden, es sei besser, dass Arzt und Verwandte die letzte Entscheidung über lebensverlängernde Maßnahmen treffen.

(Bei allen genannten Zahlen gilt: Differenz zu 100 Prozent = keine Angabe.)

   Umfragezeitraum: 02.07.2008 
   Befragte: ca. 1.000 
   Fehlertoleranz: +/- 2,5 

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