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N24 weist Vorwürfe der Duma zurück
N24-Korrespondent Frank Höfling hat verstümmelte Leichen in Tschetschenien entdeckt
erste Bilder in der Welt um Neun

    München (ots) -  der Nachrichtensender der ProSieben-Gruppe, hat
Vorwürfe der Duma zurückgewiesen, gestellte Bilder aus Tschetschenien
gezeigt zu haben. Frank Höfling, der N24-Korrespondent in Moskau,
entdeckte als erster Journalist Massengräber mit offensichtlich
verstümmelten Leichen in Tschetschenien. Frank Höfling: "Die Bilder
sind echt. Endgültige Klarheit über die Foltervorwürfe könnten nur
unabhängige Beobachter schaffen, aber denen verweigert Moskau die
Einreise nach Tschetschenien."
    
    Damit reagierte Höfling auf die Vorwürfe der Duma. Der
Menschenrechts-beauftragte des russischen Parlaments, Oleg Mironow,
bezeichnete laut Nachrichtenagentur dpa den N24-Bericht als
"Provokation" und "gestellt". Die Bilder, die zuerst in der
N24-Hauptnachrichtensendung "Die Welt um Neun" am Dienstagabend
gezeigt wurden, lösten heftige Reaktionen aus. Der Bericht Höflings
zeigt Massengräber südwestlich von Grosny. Die Leichen sind
tschetschenische Kämpfer, die offensichtlich misshandelt wurden.
    
    N24 bringt heute, Freitag, 25. Februar 2000, von 18.15 bis 19.00
Uhr eine Sondersendung zum Leichenfund mit einer Live-Schaltung zu
Frank Höfling. Den ganzen Bericht zeigt N24 im Auslandsmagazin "N24
Weltreporter" am heutigen Freitag, 25. Februar 2000, von 23.15 bis
0.00 Uhr.
    
    Diese Pressemitteilung kann auch online abgerufen werden:
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