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Sarrazin sieht Schwarzarbeit mit gemischten Gefühlen
Zitate aus "Links-Rechts"
N24-Talk am Dienstag, 26.02.2008, 23:30 Uhr

Berlin (ots) - Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) sieht Schwarzarbeit mit gemischten Gefühlen und will sie nicht völlig verurteilen. In der N24-Sendung "Links-Rechts" sagte er am Dienstagabend, einerseits sei Beschäftigung ohne Sozialabgaben empörend, allerdings "ehe jetzt einer im 20. Stock sitzt und den ganzen Tag nur fernsieht, bin ich schon fast erleichtert, wenn er ein bisschen schwarz arbeitet."

Sarrazin meinte, wenn jemand in dieser Situation "in einer Einfamilienhaussiedlung ein Bad fliest, dann ist immerhin ein Bad entstanden, das ist ein volkswirtschaftlicher Wert". Es gebe zwar zwei Steuersünder, dies hätten der Schwarzarbeiter und der Hausbesitzer "vor dem lieben Gott oder dem Finanzamt" zu verantworten. Positiv sehe er aber, betonte Sarrazin, dass es Umsatz im Baumarkt gegeben habe. Zudem sei der Schwarzarbeiter mal "an die frische Luft" gekommen und er "hat wahrscheinlich jetzt drei Tage lang bessere Laune, das wiederum sei gut für Frau und Kinder." Sarrazins Fazit in diesem Zusammenhang: "Arbeit hat immer nur positive Seiten".

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