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Nach Bus-Unglück: mehr Kontrollen und technische Hilfsmittel für LKW
Zitate aus "Bärbel Schäfer - Talk ohne Show" am 19. Juni 2007 um 23:30 Uhr auf N24

    Berlin (ots) - Nach dem schweren Bus-Unglück von Sachsen- Anhalt fordern Experten Konsequenzen. Jetzt müsse "der Druck entstehen, dass die LKWs verkehrssicherer werden, nämlich mit Assistenzsystemen", verlangte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, am Dienstagabend in der N24-Sendung "Bärbel Schäfer - Talk ohne Show". Dazu gehörten Messgeräte für Spurwechsel sowie Sicherheitsabstand und auch Warnanlagen für den sogenannten Sekundenschlaf. Diese Hilfsmittel müssten künftig gesetzlich vorgeschrieben werden, forderte Frank Schmid, Begründer des Fernfahrer-Stammtisches, in der N24-Sendung. Sonst bestehe die Gefahr, dass aus Kostengründen auf die Sicherheitstechnik verzichtet werde.

    Wünschenswert seien auch mehr Kontrollen der Lastwagen-Fahrer, beispielsweise auf Einhaltung der Lenkzeiten oder technische Mängel. Derzeit werde "nur in Einzelfällen" überprüft, beklagte Freiberg, denn der Polizei fehle dafür das Personal. "Der Straßenverkehr ist leider ein Bereich, der zu kurz kommt", sagte er und fügte hinzu: "Es wäre ganz anders, wenn jeder damit rechnen müsste, dass er von der Polizei regelmäßig kontrolliert wird." Dann würde mehr für die Verkehrssicherheit erreicht. "Aber das ist nicht der Fall", unterstrich der Gewerkschaftschef.

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