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Metropolitan Solutions 2016: Smarte Technologien für smarte Städte

Hannover (ots) - Die Wunschliste an die Stadt der Zukunft ist umfangreich: bezahlbarer Wohnraum, effiziente Nutzung von umweltgerechten Energien, Infrastrukturen für emissionsarme Mobilität und ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen. Schließlich sind Städte auch einer der wichtigsten Hebel, um einen Klimawandel aufzuhalten. Doch die Rahmenbedingungen gestalten es nicht eben leicht, die Smart City in die Tat umzusetzen: Außerhalb Europas wachsen die Bevölkerungszahlen in Städten rasant. Hinzu kommen neue gesetzliche Rahmenbedingungen, knappe Budgets und enge Realisierungszeiträume. Um dennoch eine intelligente und nachhaltige Stadtentwicklung voranzubringen, braucht es Technologien. Die Metropolitan Solutions, eine der größten Smart-City-Konferenzmessen weltweit, bringt vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2016 in Berlin städtische Entscheider mit Unternehmen zusammen, die ihre Technologien und Services für die Stadt der Zukunft präsentieren.

Parallel zur Präsentation von Lösungen für effiziente, intelligente, lebenswerte und nachhaltige Städte vereint die Metropolitan Solutions mehr als 20 internationale Konferenzen und Workshops zu unterschiedlichen Themen wie Urban Energy, Urban Mobility & Logistics, Urban Buildings & Public Space und Urban Management. Sie alle werden von unterschiedlichen unabhängigen Konferenzveranstaltern organisiert.

Zu den Ausstellern im Berlin City Cube gehört unter anderem Doppelmayr, Spezialist für urbane Seilbahnen. Um die Mobilität von Stadtbewohnern wachsender Städte zu gewährleisten, müssen auch die Verkehrsnetze mitwachsen sowie gleichzeitig neuen Mobilitätsansprüchen gerecht werden. Eine mögliche Lösung sind urbane Seilbahnen, weil sie durch die Kombination mit bestehenden Verkehrsmitteln Lücken im Verkehrsnetz schließen: Sie überbrücken natürliche Hindernisse wie Flüsse und Höhenunterschiede, verbinden dichtbesiedelte Zonen, entlasten Strecken mit erhöhtem Verkehrsaufkommen oder verlängern bestehende Trassen. Urbane Seilbahnen bieten den Vorteil einer vom restlichen Verkehr unabhängigen Wegeführung. Der geringe, nur punktuelle Flächenbedarf für Stationen und Stützen ermöglicht eine Errichtung von Seilbahnen in bereits bebauten Gegenden.

Ein Beispiel: In La Paz, Bolivien, bildet die urbane Seilbahn bereits das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs. Ein Seilbahnnetz, derzeit bestehend aus drei Linien, verbindet La Paz mit der benachbarten Stadt El Alto. La Paz liegt in einem Tal auf einer Höhe zwischen 3 200 und 3 600 Metern Höhe, das benachbarte El Alto liegt auf einer Hochebene auf 4 000 Metern Höhe. Täglich pendeln 440 000 Menschen zwischen beiden Städten, größtenteils von El Alto nach La Paz. Trotz der räumlichen Nähe war der Arbeitsweg für sie bisher beschwerlich, weil nur wenige Straßen beide Städte verbinden und diese auch noch den Höhenunterschied überwinden müssen. Überlastete Straßen und Staus brachten die bestehende Verkehrsinfrastruktur an den Rand des Kollaps. Die Lösung brachte Doppelmayr. Der Markt- und Technologieführer baute dort das größte urbane Seilbahnnetz der Welt. Wo früher der Arbeitsweg bis zu zwei Stunden in Anspruch nehmen konnte, gelangt man heute in nur 16 Minuten von El Alto nach La Paz. Bis 2019 wird das Netz um sechs weitere Seilbahnen mit insgesamt 23 neuen Stationen und knapp 20 Kilometern Gesamtlänge erweitert.

Die Doppelmayr/Garaventa Gruppe betreibt Produktionsstandorte sowie Vertriebs- und Serviceniederlassungen in mehr als 35 Ländern der Welt. Bis heute realisierte das Unternehmen über 14 600 Seilbahnsysteme für Kunden in 89 Staaten.

Ein weiteres Highlight der Ausstellung ist das smartflower POP-e. Dabei handelt es sich um das weltweit erste All-in-one-Solarsystem, das mit einer Ladestation für Elektrofahrzeuge kombiniert ist. Die Idee dahinter ist, sauberen Sonnenstrom zu erzeugen und gleichzeitig die emissionsfreie Mobilität zu fördern. Mit seinen 18 Quadratmeter großen Modulfächer erzeugt smartflower POP-e durchschnittlich 4 000 kWh/a Strom.

Gleichzeitig ist POP-e durch sein außergewöhnliches Design ein echter Blickfang und fungiert somit auch als grüne Visitenkarte für zukunftsorientierte Kommunen und Unternehmen.

Standort Berlin - Städte im Fokus der Metropolitan Solutions

Die Metropolitan Solutions findet bereits zum zweiten Mal in Berlin statt. "Unser Ziel ist es, Berlin zu einer führenden Smart City in Europa werden zu lassen", sagt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller. Der Standort eignet sich hervorragend: Berlin verfügt über eine bestens entwickelte Forschungslandschaft, die größte Startup-Szene Deutschlands und besitzt als wachsende Stadt mit einer weltoffenen diversen Bevölkerung erhebliche Flächennutzungspotenziale. Zudem ist Berlin Vorreiter in Sachen Digitalisierung und damit Vorreiter auf dem Weg zur smarten Stadt. Jeder achte Arbeitsplatz in Berlin ist seit 2008 in der Digitalwirtschaft entstanden, insgesamt arbeiten 60 000 Menschen in der Hauptstadt in diesem Umfeld. Auf der Metropolitan Solutions präsentieren sich etwa 30 Unternehmen auf der Berlin Area. Dazu gehören neben dem Berliner Gemeinschaftsstand auch die Zukunftsorte Berlins und die CHORA-BrainBox der Technischen Universität Berlin.

Weitere Informationen zu den einzelnen Konferenzen sowie den Teilnahme-Bedingungen an der Metropolitan Solutions finden sich im Internet unter www.metropolitansolutions.de

Deutsche Messe AG

Die Deutsche Messe AG ist ein weltweit führender Veranstalter von Investitionsgütermessen im In- und Ausland. Mit einem Umsatz von voraussichtlich 329 Millionen Euro im Jahr 2015 zählt sie zu den fünf größten deutschen Messegesellschaften. Zu ihrem Eventportfolio gehören internationale Leitmessen wie die CeBIT (Digitales Business), die HANNOVER MESSE (industrielle Technologien), die BIOTECHNICA/LABVOLUTION (Biotechnologie, Labortechnik), die CeMAT (Intralogistik und Supply Chain Management), die didacta (Bildung), die DOMOTEX (Teppiche und Bodenbeläge), die INTERSCHUTZ (Brand- und Katastrophenschutz, Rettung und Sicherheit) und die LIGNA (Holzbearbeitung und Forsttechnik). Mit rund 1 200 Beschäftigten und 66 Repräsentanzen, Tochtergesellschaften und Niederlassungen ist sie in mehr als 100 Ländern präsent.

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