Deutsche Messe AG Hannover

O&S zieht Erfolgsbilanz für 2014
Unternehmen zufrieden über konkrete Geschäftserfolge auf der Messe
Mehr als 10 000 Fachbesucher auf O&S und parts2clean

O&S 2014 - Internationale Fachmesse für Oberflächen und Schichten. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/13314 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Deutsche Messe AG Hannover"

Hannover/Stuttgart (ots) - Am Ende des dritten Messetages war das Ziel von 10 000 Fachbesuchern auf den Messen O&S und parts2clean 2014 erreicht. Erstmals hatte die Deutsche Messe AG die internationale Fachmesse für Oberflächen und Schichten gleichzeitig mit der internationalen Leitmesse für die industrielle Teile- und Oberflächenreinigung am Standort Stuttgart ausgerichtet. Insgesamt kamen 10 916 Fachbesucher zu den beiden Messen. "Unsere Strategie ist aufgegangen", sagt Olaf Daebler, Geschäftsleiter O&S und parts2clean bei der Deutschen Messe AG. "47 Prozent der parts2clean-Besucher waren auch auf der O&S, 62 Prozent der O&S-Besucher haben sich auch die parts2clean angeschaut." Unterm Strich hat damit mehr als jeder dritte Fachbesucher das Angebot beider Messen genutzt.

Mit 334 Ausstellern auf 7 662 Quadratmetern Fläche war die O&S bereits mit Bestmarken in die Messe gestartet. Besonders bei der internationalen Beteiligung war die O&S gegenüber der Vorveranstaltung 2012 noch einmal leicht gewachsen. Im Hinblick auf die Besucher hatten die Veranstalter der Deutschen Messe AG eine Herausforderung zu bestehen. 2012 war die Besucherzahl um mehr als 50 Prozent gestiegen. Mit 6 440 Fachbesuchern aus 30 Ländern, die 2014 die O&S besucht haben, wurde das Rekordergebnis der Vorveranstaltung fast erreicht. Als Erfolgsrezept erwies sich neben der parallelen parts2clean auch der gemeinsame Termin mit LASYS und Automotive Expo, die ebenfalls Besucher nach Stuttgart zogen. Entsprechend zufrieden zeigten sich die Aussteller der O&S.

"Die gemeinsame Ausrichtung der O&S und der parts2clean hat zum erwarteten Erfolg geführt", sagt Dr. Martin Riester, Referent Oberflächentechnik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). "Für die Oberflächentechnik haben die beiden Marken der Deutschen Messe AG am Standort Stuttgart damit noch einmal stark an Bedeutung gewonnen." Die O&S deckt als Querschnittsmesse alle wesentlichen Bereiche der Oberflächentechnik ab und wird von den Unternehmen genutzt, um Produktneuheiten und Innovationen zu präsentieren. "Auf der O&S wird die gesamte Bandbreite an Lösungen zur Oberflächentechnik abgebildet, die dem Anwender helfen, seine Produkte zu verbessern", resümiert Bettina Love, Assistentin der Geschäftsleitung der SurTec International GmbH. "Das ist der große Vorteil dieser Messe und auch unsere Motivation, an dieser wieder teilzunehmen."

50 Prozent der Fachbesucher mit konkreten Investitionsabsichten

Zahlreiche positive Stimmen gab es zum Thema Qualität der Fachbesucher. So zeigten sich unter anderem auch der Zentralverband Oberflächentechnik (ZVO) und seine rund 60 Mitaussteller auf dem Gemeinschaftsstand WELT DER OBERFLÄCHE mit dem Verlauf der O&S 2014 zufrieden. "Erstmals seit vielen Jahren konnten wieder konkrete Auftragsabschlüsse in der WELT DER OBERFLÄCHE verzeichnet werden. Die Qualität der Besuchergespräche war sehr gut", erklärt Christoph Matheis, Hauptgeschäftsführer des ZVO. Auch Georg Harnau, Marketingleiter der Walther Trowal GmbH & Co. KG., berichtet von Geschäftsabschlüssen vor Ort: "Eine kurze intensive Messe mit vielen qualifizierten Fachbesuchern und tollen vielversprechenden Gesprächen. Unsere Messeanlagen konnten wir sogar direkt auf der Messe verkaufen, was in der Branche eher unüblich ist. Ein schöner Erfolg." Dies spiegelt auch die Besucherbefragung wider. Jeder zweite Fachbesucher war mit Investitions- oder Kaufabsichten zur O&S gekommen. 2012 lag der Anteil noch bei 27 Prozent. 64 Prozent der Besucher gaben an, in Unternehmensentscheidungen eingebunden zu sein.

Bei den Besucherbranchen zeigt sich eine leichte Verschiebung. Die metallbe- und -verarbeitende Industrie verdrängt mit 27 Prozent den Automobilbau (21 Prozent) von Platz eins. Dahinter liegen der Maschinenbau (16 Prozent), der Anlagen- und Apparatebau (14 Prozent), die Elektro- und Elektronikindustrie sowie die Kunststoffindustrie (jeweils neun Prozent). Gefragt nach den Angebotsinteressen nannten die meisten Fachbesucher Galvanotechnik-Anlagen (47 Prozent). Ebenfalls hoch im Kurs standen Beschichtungsmaterialien (43 Prozent), Dienstleistungen für die Oberflächentechnik (33 Prozent), Spezialanlagen (28 Prozent) sowie Analyse-, Mess- und Prüftechnik (27 Prozent).

Anteil internationaler Besucher bleibt mit 22 Prozent stabil

Mit einem Fachbesucheranteil aus dem Ausland von 22 Prozent hält die O&S 2014 das Niveau der Vorveranstaltung. Die Schweiz lag mit 17 Prozent auf Rang eins bei den internationalen Gästen. Dahinter kam Österreich mit einem Anteil von 14 Prozent. Zuwächse konnten aus Italien (zwölf Prozent), den Niederlanden (neun Prozent) und Frankreich (acht Prozent) verzeichnet werden. Auch bei den internationalen Besuchern stimmte aus Sicht der Aussteller die Qualität der Gespräche. "Wie auch in den vergangenen Jahren konnten wir zahlreiche ausländische Besucher auf unserem Messestand begrüßen", sagt René Moulin, Leiter Service der Dr.-Ing. Max Schlötter GmbH & Co. KG. "Da von den Besuchern auch sehr viele Informationen herübergebracht wurden, kam es zu intensiven fachlichen Gesprächen." Schlötter hatte seinen Messeauftritt erstmals um das Produktportfolio seiner englischen Tochtergesellschaft erweitert. Paul Griffiths, Leiter der Niederlassung Schloetter Co. Ltd. aus Pershore (England): "Wir sind mit dem Besucherinteresse an unserem Stand und der hohen Professionalität der Messe sehr zufrieden. Die nächste O&S hat schon jetzt einen festen Platz in unserem Kalender."

Mit der Insight Engineering Systems Pvt. Ltd. aus Chennai war zum ersten Mal auch ein indisches Unternehmen auf der O&S dabei. Jaggi Nadig, CEO von Insight Engineering Systems, zeigt sich sehr zufrieden mit der Messe: "Wir hatten eine sehr gute Nachfrage auf unserem Stand. Dafür sorgte auch unsere interessante Technologie - innovative Hologramme. Wir haben einige wertvolle Kontakte geknüpft. Unser primäres Ziel war es jedoch, über uns als indische Firma zu informieren. Indien ist ein sehr großer Markt mit nach wie vor unglaublich großem Wachstumspotenzial."

Neuer Gemeinschaftsstand und Verleihung des Stuttgarter Oberflächenpreises

Auch inhaltlich hatte es einige Neuerungen auf der O&S 2014 gegeben. So war der bisherige Marktplatz Lohnbeschichtung zum Gemeinschaftsstand Prozesskette Oberflächentechnik erweitert worden. Organisator Herbert Käszmann (WOTech) zieht ein positives Fazit: "Die Teilnehmer des Gemeinschaftsstandes waren zum größeren Teil Messeneulinge, die mit eher bescheidenen Erwartungen auf die Messe gekommen waren. Diese wiederum wurden durchweg übererfüllt." Die Qualität der Gespräche habe die Quantität dabei noch deutlich übertroffen. Käszmann: "Alle Aussteller sehen gute Ansätze für die weitere Arbeit durch die Teilnahme an der O&S. Besonders gefragt waren die Gewinnung von neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit beziehungsweise der Einsatz von bestehenden Technologien für andere Produkte und Aufgaben."

Die Teilnehmer des Gemeinschaftsstands Prozesskette Oberflächentechnik hatten gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) sowie dem VDMA die Inhalte des O&S-Forums erstmals ganztägig gestaltet. Themen waren unter anderem REACh, die Wechselwirkungen zwischen Substrat und Beschichtung, Energieeffizienz oder auch Unternehmensprozesse in der Oberflächentechnik. Gefeiert wurde schließlich bei der Verleihung des zweiten Stuttgarter Oberflächentechnikpreises vom Fraunhofer IPA. Gewinner wurde die Airbus Group mit der Entwicklung einer extrem wasserabweisenden Flugzeugoberfläche, die sowohl die Eisbildung als auch die Verschmutzung auf Flugzeugoberflächen reduziert. Auf Platz zwei kam die Kooperation CeramTec/Medicoat mit einer Beschichtungstechnik, durch die Knochen am keramischen Implantat anwachsen. Den dritten Platz belegte die Hartchrom Schoch GmbH, die Marker in chemisch beziehungsweise elektrochemisch erzeugten Oberflächenschichtsystemen eingelagert hat.

Oberflächentechnik-Messe der Deutschen Messe AG - nächste Termine

Als nächste Oberflächentechnik-Messe in Deutschland steht die SurfaceTechnology im Rahmen der HANNOVER MESSE vom 13. bis 17. April 2015 an. Die nächste parts2clean dauert vom 9. bis 11. Juni 2015. O&S und parts2clean 2016 sind für die Zeit vom 31. Mai bis 2. Juni geplant. Die nächsten Auslandsmessen mit einer Beteiligung von Oberflächentechnik sind die SurfaceTechnology INDIA mit einem parts2clean-Pavillon vom 10. bis 13. Dezember 2014 in Neu Delhi, Indien, und die SurfaceTreatment EURASIA mit einem parts2clean-Pavillon vom 12. bis zum 15. Februar 2015 in Istanbul, Türkei.

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E-Mail: onuora.ogbukagu@messe.de
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