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Wie paradiesisch sind eigentlich Deutschlands Gärten?

Hamburg (ots) - Fehlt es den Deutschen an Kreativität? Holländern ist ihr Garten so viel wert wie ihr Haus. In deutschen Hausgärten grünt es dagegen meist unmotiviert vor sich hin. Sie sind langweilig und öd. Dieser Kritik hat sich in der aktuellen Juni/Juli-Ausgabe von ARCHITEKTUR & WOHNEN aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG jetzt der Bund der Landschaftsarchitekten gestellt. Mitglieder wurden animiert, Arbeiten anzureichen und die schönsten zur Veröffentlichung auszuwählen. Die Preisträger des Wettbewerbs könnten unterschiedlicher nicht sein. Da ist zum einen Uwe Isterling, der Gartenarchitekt der Hamburger Hautevolee. Ein knorziges Unikum, das weiß, wie man Kunden motiviert und bei der Stange hält und gleichwohl sagt, "ein Garten ist das Paradies. Jeder sucht es auf seine Weise". Ulrich Singer, ein Fan geschnittener Pflanzen, ist Spezialist für kompakte Lösungen. Auf nur 200 Quadratmetern schuf er Platz für ein Heckentheater, einen grünen Salon, für Stachelbeeren, Kiwis und Feigen. Sein Plädoyer: "Viel Schneiden, wenn der Platz kneift." Alexander Koch wiederum ist ein Meister des Instant-Gardening. Seine größte Aversion: die "grüne Wurscht" aus Sträuchern um den Rasen und ein paar Rosen davor. So unterschiedlich die drei Gartendesigner auch sein mögen, in einem Punkt sind sie sich einig: Ein Garten zu haben, ist der größte Luxus unserer Tage. Er fordert das, was uns am kostbarsten ist: Zeit, Zuwendung und Raum. Vorraussetzung ist immer der Wille zur Gestaltung. Denn: "Gärtnern gelingt nur, was ihre Auftraggeber zulassen bzw. finanzieren", sagt ARCHITEKTUR & WOHNEN-Chefredakteurin Barbara Friedrich. Ein wenig Psychologie gehört immer dazu. ots Originaltext: JAHRESZEITEN VERLAG GmbH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Chefredaktion Barbara Friedrich Tel: 040/27173737 Original-Content von: Jahreszeiten Verlag GmbH, übermittelt durch news aktuell

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