Gauselmann Gruppe

STUDIE ZU GELD-GEWINN-SPIEL-GERÄTEN VORGELEGT
Paul Gauselmann, VDAI-Vorsitzender: "Modernisierung des Spielrechts überfällig"

Espelkamp (ots) - Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Berlin, stellte am heutigen Mittwoch in einer Informationsveranstaltung die von ihr erarbeitete Studie "Untersuchungen zu Vorgaben für die Regelungen von Geldspielgeräten" vor. Die PTB hat diese Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) erarbeitet. Auf der Grundlage dieses Gutachtens soll das BMWi Optionen für eine Änderung der Spielverordnung erarbeiten. Dies wurde von den Wirtschaftsministern der Bundesländer auf ihrer Sitzung im Oktober 1999 beschlossen. Der Verband der Deutschen Automatenindustrie e. V. (VDAI) hält die Studie der PTB für eine gute Grundlage zur längst überfälligen Entrümpelung und Modernisierung des gewerblichen Spielrechts. Der Vorsitzende des VdaI, Paul Gauselmann, erhofft sich entscheidende Impulse für die anstehende politische Diskussion mit den Entscheidungsträgern der Bundesländer. "Die Grundzüge der heute geltenden Spielverordnung, durch die die rechtlichen Rahmenbedingungen für Geld-Gewinn-Spiel-Geräten gemäß Pargraph 33 c GewO festgelegt werden, stammen aus den frühen 50er Jahren", erklärt Gauselmann in einer Stellungnahme des Industrieverbandes. Bedingt durch den engen Rahmen der Spielverordnung würden den Entwicklern von Geld-Gewinn-Spiel-Geräten allerengste Grenzen gesetzt. "Das 0,40 DM/4,00 DM-Geld-Gewinn-Spiel ist insbesondere durch die bindend vorgeschriebene 15-Sekunden-Mindestlaufzeit pro Spiel vergleichsweise langweilig und im europäischen Vergleich langsam", erklärte Gauselmann weiter. Die PTB stellte fest, dass das geltende deutsche Spielrecht im Vergleich zu anderen EU-Ländern, in denen gewerbliches Geldspiel erlaubt ist, engste Grenzen gesetzt hat. Für das Einzelspiel gelten mit Abstand die längste Spieldauer und die niedrigste Höchstauszahlung. Der Einsatz liegt im unteren Drittel der Vergleichswerte. Die entscheidende Verlustbeschränkung, d. h. die absolute Grenze für den Verlust in einer Stunde ist in Deutschland ebenfalls mit Abstand am niedrigsten. Der VDAI hofft, dass durch die Studie der PTB Bewegung in die gesetzlichen Rahmenbedingungen für das Geld-Gewinn-Spiel kommt. Die Zielsetzungen sowohl der PTB als auch der Automatenindustrie richten sich in erster Linie auf die Vereinfachung des Spielrechts. Der VDAI stellt hierbei auf die Vorgabe von durchschnittlichen Stundenverlusten als letztlich entscheidendes Eckdatum für den Spieler und für die Realisierung des Spielerschutzes ab. "Auf der Grundlage der PTB-Studie wird es möglich sein, mit der Verwaltung und im politischen Raum intensive Diskussionen zu führen und eine Basis für eine Novellierung und durchgreifende Modernisierung des gewerblichen Spielrechts zu schaffen", ist sich der VDAI-Vorsitzende sicher. Das Ziel der Deregulierung und Entbürokratisierung dürfe vor dem gewerblichen Gewinnspiel nicht halt machen. In gemeinsamen Bemühungen zwischen PTB, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie den zuständigen Branchenverbänden sollte es möglich sein, Lösungen zu finden, die erstens sowohl dem berechtigen Anliegen des Spielerschutzes, zweitens dem Wunsch der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt nach transparenten und leicht handhabbaren Prüfbedingungen sowie drittens der Automatenwirtschaft nach interessanten, in erster Linie flotteren Geld-Gewinn-Spiel-Geräten Rechnung zu tragen. ots Originaltext: Gauselmann Gruppe Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Pressekontakt: Robert Hess M. A. Leiter Kommunikation Gauselmann Gruppe Merkur Allee 1-15 32339 Espelkamp Tel.: 05772-49-282; Fax: -289 E-Mail: RHess@gauselmann.de Mobil: 0171-9745720 Internet: www.gauselmann.de oder com. Original-Content von: Gauselmann Gruppe, übermittelt durch news aktuell

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