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11. Europäischer Depressionstag: Wie sich die Behandlung mit Antidepressiva noch optimieren lässt

Bad Vilbel (ots) - Um mehr Aufmerksamkeit auf eine schwere, folgenreiche aber häufig übersehene Erkrankung zu richten, rief die European Depression Association (EDA) am 1. Oktober 2014 bereits zum 11. Mal den Europäischen Depressionstag aus. Eine Initiative die dringend nötig ist, denn zu viele Betroffene werden unzureichend behandelt oder erst gar nicht als depressiv erkannt. Ziel des Thementags ist es daher, durch unterschiedliche Veranstaltungen Patienten, Angehörige, Ärzte und öffentliche Entscheidungsträger für das Krankheitsbild zu sensibilisieren sowie ein effizientes Krankheitsmanagement anzustoßen. Hierbei kann ein Test zur individuellen Eignung von Antidepressiva helfen.

Aufklärung ist ein zentraler Aspekt der Initiative, denn ein Drittel der Betroffenen sucht erst gar keine professionelle Hilfe. Für das Leiden sensibilisiert werden müssen jedoch auch die Ärzte, damit sie zielsicher die richtigen Fragen und die entsprechende Diagnose stellen, sowie die passende Therapie einleiten. Eine frühzeitig erkannte Depression lässt sich in der Regel gut therapieren. Dennoch werden gegenwärtig, laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes, nur etwa 6-9 Prozent der Betroffenen angemessen behandelt. Angemessen bedeutet bei mittelschweren und schweren Depressionen ein dualer Ansatz aus Psychotherapie und sorgfältig abgestimmter Medikation. Denn das seelische Leiden gründet auf ein gestörtes Gleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn. Arzneimittel können dieses wieder ins Lot bringen - vorausgesetzt sie gelangen in der richtigen Konzentration an den Zielort und werden konsequent über längere Zeit eingenommen.

Allerdings sprechen nicht alle Patienten gleichermaßen auf die verfügbaren Antidepressiva an. Bei etwa jedem Dritten bleibt der Behandlungserfolg aus. Weitere 40 Prozent setzen die verordneten Medikamente bereits innerhalb der ersten Tage wieder ab, meist weil sie unter Nebenwirkungen leiden. Der Wahl eines individuell geeigneten Arzneimittels kommt deshalb eine hohe Bedeutung zu. Dabei sollte man einen wichtigen Aspekt miteinbeziehen - die genetische Ausstattung des Betroffenen. Ein Grund für das unterschiedliche und häufig unzureichende Ansprechen auf Antidepressiva bzw. das Auftreten starker Nebenwirkungen sind nämlich kleine Variationen im Erbgut. Diese können den Abbau von Arzneimitteln in der Leber - und damit ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit - beeinflussen. Ein Präparat kann demnach entweder zu kurz oder zu lange im Körper verweilen und dadurch unerwünschte Konzentrationen erreichen.

Bislang ließ sich nicht voraussagen, welches Antidepressivum in welcher Dosis hinsichtlich des individuellen Stoffwechsels geeignet ist. Nun lässt sich dies mit Hilfe eines einfachen Bluttests (STADA Diagnostik DNA Antidepressiva) herausfinden. Der Test ermittelt den sogenannten Metabolisierungstyp einer Person, also seine genetische Veranlagung einen Wirkstoff im Körper zu transportieren und abzubauen. So erfährt man für 16 häufig verschriebene Antidepressiva, ob und in welcher Dosis sie in Bezug auf den Stoffwechsel geeignet sein können. Fehlversuche mit Medikamenten, die nicht oder nur schwach wirken oder aber unnötige Nebenwirkungen hervorrufen, können so vermieden, wertvolle Zeit gewonnen werden.

Der DNA-Test kann in der Apotheke erworben und zum nächsten Arztbesuch mitgebracht werden. Nach einer ausführlichen Beratung entnimmt der Arzt eine Blutprobe und sendet sie an das Analyselabor des Genspezialisten humatrix AG, welcher den Test für mehr Therapiesicherheit auch entwickelt hat. Binnen weniger Tage erhält der Arzt das Analyseergebnis mit ausführlichen Empfehlungen zur Therapiewahl. Private Krankenversicherungen erstatten in der Regel die Kosten und auch für gesetzlich Versicherte kann es sich lohnen, eine Erstattung zu beantragen.

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