Pfizer Deutschland GmbH

Aktuelle Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage PfizerMONITOR
Antibiotikaresistenzen: Unsicherheit in Wissen umwandeln

Wissen über Antibiotika und Antibiotikaresistenzen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/13016 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Pfizer"

Berlin (ots) - Lediglich knapp die Hälfte aller Berliner und Brandenburger stuft das eigene Wissen über Antibiotika und Antibiotikaresistenzen als gut oder sehr gut ein, obwohl dieses tatsächlich wesentlich besser ist. Zweifel gibt es insbesondere unter älteren Personen. Auch glauben zwei von drei Befragten fälschlicherweise, dass Resistenzen auftreten, wenn der eigene Körper widerstandsfähig gegenüber Antibiotika geworden ist. Diese und weitere interessante Ergebnisse ergab der neue PfizerMONITOR, eine große Bevölkerungsumfrage in Zusammenarbeit mit der Charité - Universitätsmedizin Berlin unter 2.000 Befragten, die am gestrigen Donnerstag im Rahmen einer Veranstaltung* in Berlin vorgestellt wurde.

Die große Mehrheit (73 Prozent) der Befragten kann Fragen zu Antibiotika und Antibiotikaresistenzen korrekt beantworten. Dennoch schätzt rund die Hälfte (48 Prozent) von ihnen ihr Wissen zu den Themen als unzureichend ein. Dieser Unterschied kann dadurch begründet sein, dass immer wieder widersprüchliche Informationen in der Öffentlichkeit zu diesem Thema vorliegen. So glauben etwa 64 Prozent der Befragten fälschlicherweise, dass bei einer Antibiotikaresistenz der Körper gegen die Medikamente resistent geworden ist. Fast jeder Dritte (31 Prozent) nimmt an, dass Resistenzen nur ein Problem für Personen darstellen, die Antibiotika regelmäßig einnehmen. Solche irreführenden Annahmen können zu einer verheerenden Entwicklung beitragen. "Das Gesundheitswissen zu Antibiotika und Antibiotikaresistenzen kann zu einem unsicheren Umgang mit den Medikamenten führen", sagt Dr. Rita Weidauer, Direktorin Krankenhausgeschäft Pfizer Essential Health. "Es kommt nicht selten vor, dass Antibiotika entweder gar nicht oder nicht bis zum Ende der verordneten Behandlungsdauer eingenommen werden. Dieses Verhalten kann die Entstehung multiresistenter Keime fördern."

Unwissenheit entgegenwirken

Um dieser Entwicklung entgegenwirken zu können, gilt es, die Öffentlichkeit aufzuklären. Dafür müssen das Wissen der Gesellschaft zu Antibiotika und Antibiotikaresistenzen erweitert und Bedenken beseitigt werden. Laut dem aktuellen PfizerMONITOR sorgen sich zwei Drittel der Befragten um negative Auswirkungen infolge einer Antibiotikaeinnahme. 60 Prozent der Männer und Frauen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten im Krankenhaus behandeln ließen, sahen sich zudem einem erhöhten Risiko ausgesetzt, sich mit einem antibiotikaresistenten Keim anzustecken. Bei den mit Antibiotika behandelten Männern waren dies knapp 80 Prozent, bei den Frauen 85 Prozent.

Möglichkeiten aufzeigen

"Gleichzeitig mit der Wissensvermittlung über Antibiotika und Antibiotikaresistenzen muss eine Aufklärung über die Möglichkeiten erfolgen, selbst etwas gegen die Ausbreitung von Resistenzen unternehmen zu können", sagt Dr. Weidauer. Denn wie der PfizerMONITOR zeigt, ist nicht allen Befragten klar, dass sie selbst etwas tun können. Die Hälfte der älteren Befragten zwischen 55 und 74 Jahren geht davon aus, Antibiotikaresistenzen nicht durch eigenes Handeln eindämmen zu können. Die jüngeren Befragten sind hier etwas hoffnungsvoller. 60 Prozent sehen beispielsweise eine Chance darin, selbst etwas unternehmen zu können, indem sie ihr Verhalten ändern. Dies könnte beispielsweise in einer verbesserten Handhygiene umgesetzt werden. Auch die Einnahme von Antibiotika nach den Anweisungen des Arztes kann helfen, ebenso das Arztgespräch bei Fragen rund um die Medikamente. Vor allem für Risikogruppen wie multimorbide, frisch operierte Patienten und immungeschwächte Personen wie Diabetiker ist eine positive Entwicklung dringend erstrebenswert.

Zum Studiendesign

Beim Pfizer "Gesundheitsmonitor - Antibiotika und Antibiotikaresistenzen" handelt es sich um eine repräsentative Befragung (Computer Assisted Personal Interviews, CAPI-Methode) der Bevölkerung ab 35 Jahren (n= 2000) in der Region Berlin-Brandenburg. Mithilfe eines Fragebogens, der größtenteils als Wissenstest angelegt war, sowie anhand einer persönlichen Befragung wurde das Gesundheitswissen der Berliner und Brandenburger im Zeitraum von Juli bis November 2016 zu Gesundheitsthemen im Allgemeinen und Antibiotika und Resistenzen im Besonderen evaluiert. Dabei wurden die Befragten gebeten, die vorgegebenen Aussagen mit "richtig", "falsch" oder "weiß nicht" zu bewerten. Der Fragebogen enthält zwei Themenschwerpunkte: die Ermittlung des Wissens zu Antibiotika und Resistenzen sowie eine Selbsteinschätzung mit Fokus auf Einstellungen, Gesundheit und Soziodemografie.

* PfizerARENA am 29. Juni 2017 in Berlin, Titel "Antibiotika und Antibiotikaresistenzen - Wissen und Verhalten - Ein World Café", eine Dialogplattform mit Vertretern aus Krankenhäusern, Wissenschaft, Politik, Gesundheitswesen und Zivilgesellschaft

Quelle

2. PfizerMONITOR "Wissen über Antibiotika und Antibiotikaresistenzen" (2017), n = 2.000

Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt

Wenn Menschen krank werden, können sich viele Dinge für sie verändern - ein oft schwieriger Weg beginnt. Mehr als 10.000 Forscher und etwa 97.000 Mitarbeiter arbeiten bei Pfizer daran, Menschen auf diesem Weg zu unterstützen. Sie entwickeln und vertreiben innovative Medikamente und Impfstoffe sowie einige der weltweit bekanntesten rezeptfreien Produkte.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in New York erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Gesamtumsatz von 52,8 Milliarden US-Dollar. In Deutschland beschäftigt Pfizer derzeit mehr als 2.000 Mitarbeiter an drei Standorten: Berlin, Freiburg und Karlsruhe.

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