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20. Pfizer-Patienten-Dialog: Einfluss der Patienten wird steigen - Rolle der Patienten im Gesundheitssystem nach wie vor unterschätzt - Neuer Patienten-Service vorgestellt: "Ich im Krankenhaus"

Christina Claussen, Director Alliance Management & Patient Relations bei Pfizer Deutschland, 20. Pfizer-Patienten-Dialog / (c) Pfizer / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/13016 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Pfizer Deutschland GmbH"

Berlin (ots) - Mehr als 100 Vertreter verschiedener Patientenorganisationen diskutierten am 16. und 17. Juni mit Mitarbeitern von Pfizer über die Zukunft der Patienteninformation und -einbindung. Im Zeitalter neuer digitaler Möglichkeiten wächst der Einfluss der Patienten. Neben klassischen Selbsthilfegruppen und großen Verbänden nutzen sie zunehmend ihre Chancen, sich online auszutauschen und ihre Interessen zu vertreten.

"Der Einfluss der Patienten steigt durch die Möglichkeit, sich im Internet für die eigene Sache stark zu machen - ob in sozialen Netzwerken, durch Online-Petitionen oder im direktem Diskurs mit Ärzten oder Arzneimittelherstellern", so Peter Albiez, Vorsitzender der Geschäftsführung von Pfizer Deutschland. "Dennoch wird die Rolle der Patienten im Gesundheitssystem nach wie vor unterschätzt."

15 Jahre Pfizer-Patienten-Dialog

Während des Pfizer-Patienten-Dialogs trafen sich Patientenorganisationen bereits zum 20. Mal zum Austausch mit dem Arzneimittelhersteller. Bereits vor 15 Jahren legte das Unternehmen den Grundstein für eine partnerschaftliche Kooperation mit Patientenorganisationen, um die Versorgung mit und für Patienten in Deutschland zu verbessern.

"Mit dem Pfizer-Patienten-Dialog haben wir ein Format etabliert, in das Patienten ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Ideen einbringen - und wir von ihnen lernen", sagt Christina Claussen, Director Alliance Management & Patient Relations bei Pfizer Deutschland. "Die Veranstaltung ist mittlerweile ein etablierter Termin für Patientenorganisationen, die sich voller Engagement für Patientenrechte und patientengerechte Information einsetzen. Gemeinsam konnten wir über die Jahre hinweg viel für Patienten bewegen."

Neu vorgestellt "Ich im Krankenhaus"

2016 wurde unter anderem das Projekt "Ich im Krankenhaus" vorgestellt. Es gibt Patienten praktische Tipps für die Arzt-Patienten-Kommunikation - ob vor dem Krankenhausaufenthalt, bei der Ankunft, auf Station, bei der Visite oder nach der Entlassung. "Ausgangspunkt unserer Überlegungen war: Was können wir als Patienten selbst tun?", sagt Ludwig Hammel, Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB). "Geschrieben wurde zum Thema Arzt-Patienten-Kommunikation schon viel. Aber wir wollten eine Lösung von Patienten für Patienten, die einfach zu verstehen und anzuwenden ist." Das Projekt ist ein weiterer Baustein der Initiative "Ich beim Arzt", die ebenfalls aus dem Pfizer-Patienten-Dialog hervorgegangen ist und 24 Partner vereint.

Selbsthilfe von Patienten fördern

Im Pfizer-Patienten-Dialog wurden in den letzten 15 Jahren zudem Projekte und Programme entwickelt, die die Selbsthilfe von Patienten fördern. So machen sich Patientenorganisationen, Seniorenverbände sowie Arzneimittelhersteller in der AG Beipackzettel dafür stark, Beipackzettel nutzerfreundlicher zu gestalten. "Durch besseres Verständnis wird der verantwortungsvolle Umgang mit Arzneimitteln gefördert", so Dr. Barbara Keck, Geschäftsführerin der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen) Service Gesellschaft. "Damit Beipackzettel auch gelesen werden, müssen sie beispielsweise kürzer sein. Ich freue mich, dass wir mittlerweile in einem konstruktiven Austausch mit unterschiedlichen Vertretern auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene stehen, die dieses wichtige Thema auf ihre Agenda genommen haben."

Eigenverantwortung stärken

"Wir wollen den Pfizer-Patienten-Dialog weiter ausbauen und verstärkt jüngere Patienten mit chronischen Krankheiten einbeziehen. Denn gerade sie benötigen besondere Unterstützung im Alltag und haben einen hohen Informationsbedarf", so Claussen. Dabei spielen das Internet, soziale Medien und neue digitale Möglichkeiten eine entscheidende Rolle. Vor welchen Problemen etwa junge Brustkrebspatientinnen stehen, schilderte Eva Schumacher-Wulf, Herausgeberin des Brustkrebs-Magazins Mamma Mia!: "Die wenigsten Betroffenen haben sich vor ihrer Erkrankung intensiv mit dem Thema Krebs beschäftigt, die meisten können dem Fachjargon der Ärzte nicht folgen. Wir brauchen deshalb mehr fundiertes Wissen in einer laiengerechten Sprache. Nur so können wichtige Therapieentscheidungen eigenverantwortlich getroffen werden."

Pfizer initiierte mit dem Dialog zum metastasierten Brustkrebs gemeinsam mit Brustkrebs Deutschland e. V. ein eigenes Format, um in Kooperation mit "Mamma Mia! - Das Brustkrebsmagazin", und der ÄrzteZeitung als Medienpartner die öffentliche Diskussion stärker auf die Belange von Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs und ihren Versorgungsbedarf zu lenken.

Über den Pfizer-Patienten-Dialog:

Der Pfizer-Patienten-Dialog ist eine Veranstaltung für und mit Patienten, die seit 2002 jährlich stattfindet. 100 Vertreter von bundesweit engagierten Patientenorganisationen, Mitglieder der Geschäftsführung von Pfizer und externe Experten treffen sich einmal im Jahr in Berlin. Im Fokus stehen der Austausch über die Bedürfnisse von Patienten und neuste Entwicklungen im Gesundheitswesen, der Forschung und Versorgung.

Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt

Wenn Menschen krank werden, können sich viele Dinge für sie verändern - ein oft schwieriger Weg beginnt. Mehr als 10.000 Forscher und etwa 80.000 Mitarbeiter arbeiten bei Pfizer daran, Menschen auf diesem Weg zu unterstützen. Sie entwickeln und vertreiben innovative Medikamente und Impfstoffe sowie einige der weltweit bekanntesten rezeptfreien Produkte.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in New York erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Gesamtumsatz von 49,6 Milliarden US-Dollar. In Deutschland beschäftigt Pfizer derzeit mehr als 2.000 Mitarbeiter an drei Standorten: Berlin, Freiburg und Karlsruhe.

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