EnBW Energie Baden Württemberg AG

Das Powerline-Zeitalter bei der EnBW beginnt
Startschuss für Markteinführung ist gefallen
7.500 Stromkunden erhalten ab Sommer Internet aus der Steckdose

    Karlsruhe (ots) - Für die Bewohner des Stadtgebietes von Ellwangen am östlichen Rand der Schwäbischen Alb beginnt ein neues Zeitalter der Datenübertragung: Dort ist der Startschuss für die Markteinführung von Powerline gefallen. Rund 7.500 Stromkunden des in Ellwangen  ansässigen EnBW Tochterunternehmens EnBW Ostwürttemberg DonauRies AG - kurz ODR - werden ab Sommer 2001 nicht nur Kilowattstunden, sondern auch Daten über das Stromnetz  beziehen können.  Entsprechend den individuellen Internet-Nutzungsgewohnheiten werden die Kunden  nach der derzeitigen Planung unter mehreren Tarifen wählen können. Die unterschiedliche Tarifgestaltung berücksichtigt dabei  Internet-Einsteiger und Gelegenheitssurfer genauso wie diejenigen, die stundenlang  im world wide web unterwegs sind.          Obwohl die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post - kurz RegTP - bis heute keine allgemein gültigen Frequenzen für den Betrieb von Powerline freigegeben hat,  ist die EnBW zuversichtlich, dass  bald eine Entscheidung fallen wird. Andernfalls müsste man sich zwischenzeitlich mit einer auf Ellwangen begrenzten Genehmigung zufrieden geben und Verzögerungen beim weiteren  Ausbau in Kauf nehmen.          Internet-Angebot ist ein erster Schritt          Bis zum Frühsommer werden in Ellwangen rund 80 Ortsnetztransformatoren mit Powerline Basisstationen  ausgerüstet. Diese Geräte verwandeln die aus dem breitbandigen Telekommunikationsnetz kommenden Signale in Frequenzen im Megaherzt-Bereich, die auf die 400-Volt-Niederspannungskabeln aufmoduliert werden. Gemeinsam mit der elektrischen Energie können diese Frequenzen mit Hilfe eines Modems als Daten an jeder Steckdose empfangen werden. Die Steckdose wird dadurch zur Auffahrt auf die weltweite Datenautobahn und zum Multi-Media-Anschluss,  über den in Ellwangen das Surfen im Internet und das Verschicken von e-mails möglich wird.  Hohe Übertragungsgeschwindigkeiten und ständig online sind  die entscheidenden Vorteile von Powerline gegenüber den herkömmlichen Übertragungstechnologien.          Feldversuche  haben Praxistauglichkeit  bewiesen          Bereits 1998 hat die EnBW in Sachen Hochgeschwindigkeits-Powerline für Schlagzeilen gesorgt, als mehrere Testgebiete mit insgesamt 150 Pilotkunden für einen Datentransfer via Stromleitung erschlossen wurden.  Aufgrund der durchweg guten Erfahrungen ist die Markteinführung dieser Technik der konsequente Schritt auf einem Weg, der eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten bietet.  Denn neben dem reinen Zugang zum Internet erschließt diese Übertragungstechnologie gleichzeitig einen neuen Markt für innovative Dienstleistungen und Produkte. Im sogenannten Inhouse-Bereich - also über das Stromnetz im Haus - ermöglicht Powerline beispielsweise die Kommunikation von Steckdose zu Steckdose;  Rollläden, Licht oder Heizungen können ferngesteuert werden. Auch alle elektrischen Gebrauchsgeräte wie Kühlschrank oder Waschmaschine sowie sämtliche Geräte bei Geschäftskunden können mit Powerline aus der Ferne bedient, gewartet und repariert werden, vorausgesetzt, dass Inhouse-Powerline-Systeme und Powerline im öffentlichen Stromnetz miteinander verknüpft sind. Ungeachtet dieser Möglichkeiten richtet sich der Focus der EnBW zunächst auf den sukzessiven und großflächigen Ausbau von Powerline, mit dem in erster Linie der Internet-Zugang über die Steckdose angeboten wird.  Denn mit dieser Kommunikationsdienstleistung steht die EnBW bei ihren Kunden im Wort und löst damit ihr Versprechen ein.

  Die darüber hinausgehenden Dienst- und Serviceleistungen werden
parallel dazu entwickelt  und - abhängig von der Marktentwicklung -
zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt.
    
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