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Hamburger Flughafen stellt modernes Luftfrachtzentrum offiziell vor

Hamburger Flughafen stellt modernes Luftfrachtzentrum offiziell vor
Hamburg Airport Cargo Center (HACC) / vorn: Staatsrat Dr. Rolf Bösinger (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation) / Hinten: Michael Eggenschwiler (Vorsitzender der GF Flughafen Hamburg GmbH) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/12711 / Die Verwendung dieses Bildes ist für... mehr

Hamburg (ots) - Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit steht das Hamburg Airport Cargo Center (HACC) in Kürze bereit, um den Betrieb aufzunehmen. Vor der offiziellen Inbetriebnahme stellte der Flughafen Hamburg heute sein neues Luftfrachtzentrum der Öffentlichkeit vor. Gemeinsam mit Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, ließen sich Dr. Rolf Bösinger, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, und Johan P. Schryver, Vorsitzer des Vereins Hamburger Spediteure, die effizienten Abläufe der Anlage vor Ort erläutern. Bis zu 150.000 Tonnen Fracht kann die moderne Infrastruktur am Weg beim Jäger jährlich aufnehmen - mehr als das Doppelte der 2015 abgefertigten Menge. Damit ist Hamburg Airport für die Zukunft optimal aufgestellt. Der über 50 Millionen Euro teure Bau ersetzt den bisherigen Frachthof aus den 60er-Jahren.

Das neue Logistikzentrum bietet modernste Technik und ermöglicht optimale Betriebsabläufe - gerade für zeitsensible Waren ein entscheidender Punkt. Dafür wurden bereits zu Planungsbeginn alle späteren Nutzer - Speditionen, Luftfrachtabfertiger und Cargo Airlines - in den Prozess einbezogen: "Um wirklich leistungsfähig zu sein, muss ein Logistikstandort an den Bedürfnissen der Nutzer ausgerichtet sein. Durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten ist uns das bei unserem neuen Cargo Center gut gelungen. Wir haben einen zukunftsfähigen Knotenpunkt geschaffen, der eine zentrale Rolle für den Luftfrachtstandort Hamburg einnimmt. Darüber freue ich mich sehr", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Staatsrat Dr. Rolf Bösinger, Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: "Das neue Cargo Center macht den Logistik-Standort Hamburg noch attraktiver. Auch wenn Güter heute zum größten Teil mit dem Containerschiff um die Welt reisen, so ist das Flugzeug unverzichtbar, wenn es um den schnellen Transport wertvoller und zeitkritischer Güter geht."

Effiziente Abläufe - von der Lkw-Rampe bis zur Flugzeug-Verladung

Der über 50 Millionen Euro teure Bau ersetzt das bisherige Luftfrachtzentrum aus den 60er-Jahren, das den steigenden Anforderungen an eine schnelle und effiziente Abfertigung nicht mehr im vollen Umfang gerecht wurde. "Heute ist es für einen Logistik-Standort wichtiger denn je, dass die Infrastruktur von der Lkw-Rampe über die Warenannahme und das Sicherheitsscreening bis zur Flugzeug-Verladung schnelle, effiziente Prozessabläufe gewährleistet. Das spart Zeit und Kosten - und ist daher für unsere Kunden besonders attraktiv", erklärt Alexander Müller, Abteilungsleiter Cargo am Hamburg Airport und zuständig für das Luftfrachtzentrum am Standort.

Auf dem insgesamt 60.000 Quadratmeter großen Grundstück stehen 44 Laderampen und 36 Lkw-Stellplätze sowie drei Bürogebäude zur Verfügung. Herzstück ist die Luftfrachthalle mit rund 20.000 Quadratmetern Fläche. Durch eine 60 Meter lange Unterführung des Weg beim Jäger ist das Zentrum direkt mit dem Flughafen-Vorfeld verbunden.

Knapp 50 Unternehmen sind im HACC angesiedelt

Die Büro- und Abfertigungsflächen des Komplexes sind komplett vermietet und werden in den kommenden Wochen in Betrieb genommen. "Die sofortige Vollvermietung spricht für das Konzept des Hamburg Airport Cargo Centers und ist ein positives Signal für den Standort Hamburg als Handelsdrehkreuz", sagt Michael Eggenschwiler. Insgesamt sind im Luftfrachtzentrum knapp 50 Unternehmen angesiedelt und rund 450 Mitarbeiter beschäftigt.

Neben einer optimalen Infrastruktur und Flächenplanung setzt das Hamburg Airport Cargo Center auch im Bereich Umweltschutz Maßstäbe: Zum ressourcenschonenden Konzept gehören beispielsweise Erdsonden, mit deren Hilfe ein Drittel des Wärme- und Kühlungsbedarfs des Centers gedeckt wird. Hochwertige Wärmerückgewinnungsanlagen und energiesparende Beleuchtung sind weitere Bausteine der Strategie.

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