DRK-Blutspendedienst West

Blutspende ab sofort nur noch mit amtlichem Lichtbildausweis

Neue Richtlinien für Blutspenden in Deutschland gelten jetzt für alle! DRK- Blutspende nur noch mit Lichtbildausweis

Der DRK-Blutspendedienst Rheinland-Pfalz und Saarland informiert alle Blutspender und solche, die zum ersten Mal Blut spenden möchten, zusätzlich zum Blutspendeausweis unbedingt einen Lichtbildausweis mitzuführen. Das gilt für Neu-und Wiederholspender zu jedem Termin.

Bad Kreuznach. Bereits seit Januar hat der DRK-Blutspendedienst die Spender mit seinen Einladungen und mit Aufstellern auf Blutspendeterminen über die Änderung informiert. "Zukünftig dürfen nur noch Spender zur Blutspende zugelassen werden, deren Identität sich mit einem amtlichen Lichtbildausweis überprüfen lässt." erläutert Daniel Beiser, Pressereferent beim Zentrum für Transfusionsmedizin in Bad Kreuznach, die neuen verbindlichen Auflagen zur Blutspende: "Damit sind Personalausweis, Reisepass oder Führerschein mit Lichtbild gemeint. Diese Regelung gilt ab sofort für Wiederhol- und Neuspender und zu jedem Termin."

Die Richtlinien zur Hämotherapie (Blutspende) werden von der Deutschen Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit dem Paul-Ehrlich-Institut entwickelt. Sie stellen laut dem Transfusionsgesetz den allgemein anerkannten Stand der medizinischen Wissenschaft und Technik für die Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen dar. Die letzte Aktualisierung der Richtlinien erfolgte 2010. Doch auch in Zukunft werden die Richtlinien angepasst werden, sobald neue Entwicklungen in der medizinischen Wissenschaft und Technik dies erfordern.

Unter Abschnitt 2.2.4 "Auswahl des Spenders" befindet sich der entscheidende Hinweis: "Anlässlich jeder Spende bzw. jeder Spendebezogenen Untersuchung ist die Identität des Spenders ohne die Gefahr einer Verwechslung festzustellen (gültiges amtliches Personaldokument mit Lichtbild). Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse des Spenders sind zu erfassen. Alle Spenderdaten unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht und den Bestimmungen des Datenschutzes." Der amtliche Lichtbildausweis ist also deshalb erforderlich, damit der Arzt im Vorgespräch zweifelsfrei die Identität des Blutspenders feststellen kann. Auch zum Schutz der Empfänger einer Blutspende muss die Identität eines Blutspenders zu jeder Zeit zweifelsfrei nachvollziehbar sein.

Für manchen langjährigen Blutspender ist dies eventuell schwer zu verstehen; schließlich kennt man sich seit Jahren persönlich, aber: Die Richtlinien sind für alle Blutspendedienste in Deutschland bindend und müssen umgesetzt werden. Unverändert müssen hingegen 56 Tage zwischen zwei Blutspenden liegen. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet. Informieren Sie sich unabhängig davon im Internet unter www.blutspendedienst-west.de

Freundliche Grüße

Daniel Beiser
Stellvertretender Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Pressereferent Rheinland-Pfalz und Saarland

Home-Office: Wacholderweg 15, 55442 Stromberg
Mobil 0177-5555414
d.beiser@bsdwest.de
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www.blutspender.net 

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