Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin

Effektives Faszientraining - Bitte nicht ohne Manuelle Medizin

Effektives Faszientraining - Bitte nicht ohne Manuelle Medizin
Myofasziae Behandlung am Rücken. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/127016 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin/J. Werner"

Isny-Neutrauchburg (ots) - Immer häufiger übernehmen Sportstudios gesundheitliche Trendthemen. Derzeit sind es die verklebten Faszien, die zu unspezifischen Rückenschmerzen und schwindender Beweglichkeit führen können. Die Fitnesstrainer versprechen geschmeidige Faszien dazu eine gute Haltung und die knackige Figur!

Ärzte warnen vor ernsthaften Folgeschäden, denn dieses Thema gehört in die Hände von Medizinern. Die moderne Manuelle Medizin beschäftigt sich nicht erst seit heute mit diesem hochsensiblen Sinnesorgan, das wie ein Netzwerk den ganzen Körper durchzieht.

Faszien bestehen aus Kollagen, Wasser, Zucker und Eiweißen. Sie bilden eine weiße, fast durchsichtige Schicht feiner Fasern, die sich wie eine Hülle um Muskeln und Organe legt. Ihr Sitz ist unter der Haut und zwischen den Muskelfasern. Bislang waren die Faszien unter dem Sammelbegriff Bindegewebe bekannt. Dass es sich dabei um weit mehr als nur totes Gewebe handelt, haben Grundlagenforscher jetzt erkannt. In Wahrheit existiert in unserem Körper ein hochsensibles Sinnesorgan voller Rezeptoren, die wie kleine Antennen jede Bewegung des Körpers registrieren. Dementsprechend empfindlich reagiert es auf krankhafte Veränderungen wie Verklebungen und Verhärtungen. Häufig mit Schmerz!

Ärzte, die eine Zusatzweiterbildung in Manueller Medizin absolviert haben, kennen die Faszien und ihre wichtige Aufgabe im Körper besonders genau. Werden sie rechtzeitig hinzugezogen, greifen sie mit geschultem Fingerspitzengefühl gezielt ein, bevor sich das Gewebe krankhaft verändert und Verhärtungen so weit fortschreiten, dass nur noch eine Operation die betroffenen Gewebepartien trennen kann.

Was der Arzt sieht und das Sportstudio nicht wissen kann

Faszienverklebungen können frühzeitig erkannt und gelöst werden. Das Sportstudio kann hier eine wichtige Rolle spielen, wenn es im zweiten Schritt im Rahmen einer Therapie um gezielte Bewegungsabläufe geht. Doch das ist bei weitem nicht alles! Entscheidend ist, der Ursache für die krankhafte Veränderung des Bindegewebes auf den Grund zu gehen. Bewegungsmangel gehört meist dazu, aber ist eben meist nur ein Baustein unter vielen. Ernährung und biopsychosoziale Faktoren wie Stress, traumatische Erlebnisse oder einseitiger Sport können hier im Spiel sein.

Ärzte mit dem Zusatz Manuelle Medizin auf dem Praxisschild haben eine mehrjährige Ausbildung hinter sich. In dieser Zeit werden ihre Hände zu tastenden Spezialisten mit der Fähigkeit unter die Haut sehen zu können. Die Diagnose mit den bloßen Händen und das intensive Gespräch mit dem Patienten bilden den Auftakt einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Wer also wissen will, ob die Faszien der Grund für immer wieder auftretende Rückenschmerzen sind, sollte Ausschau halten nach dem Hinweis Manuelle Medizin auf dem Praxisschild. Dann erst ist die Suche nach dem Fitnesstrainer wirklich sinnvoll!

Pressekontakt:

NUSSBAUM Marketing & Kommunikation
Petra Nußbaum
Telefon: 030-33007 25 10
E-Mail: p.nussbaum@nussbaum-berlin.de
www.nussbaum-berlin.de

Original-Content von: Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin

Das könnte Sie auch interessieren: