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Böse Überraschung: Versteckte Informationen in MS-Office-Dateien / tecCHANNEL.DE: Gelöschte Textpassagen, Änderungsverlauf und Kommentare werden per Klick wieder sichtbar

    München (ots) -

    Risiko beim Datenaustausch

    In Office-Dateien steckt mehr als nur der reine
Dokumenteninhalt. Wer Daten austauscht, kann so unwissentlich heikle
Zusatzinformationen weitergeben, die nicht unmittelbar einsehbar
sind. Sie verraten aber einiges über den Autor oder das Unternehmen.
Gelöschte Textpassagen, die nachträglich wieder sichtbar gemacht
wurden, haben in der Vergangenheit etliche Politiker und Konzerne in
Erklärungsnot gebracht. tecCHANNEL.DE, das Webzine für
Computer-Profis, erklärt, womit Anwender beim Austausch von Dateien
rechnen müssen.
    
    In jeder Microsoft-Office-Datei sind Meta-Daten gespeichert. Dazu
gehören etwa der Name des Autors und der Firma sowie auch die
Protokollfunktion, mit der sich feststellen lässt, wie lange jemand
an einem Dokument gearbeitet hat. Es ist zudem möglich, weitere
Angaben, die sich in den Tiefen einer Office-Datei verstecken, über
einen Text-Editor zu Tage zu fördern. Auf wirklich Heikles in Form
ganzer Copy&Paste-Puffer kann man beispielsweise in Word-Dateien
treffen - sofern die Schnellspeicherfunktion der Textverarbeitung
aktiv ist. Unter derselben Voraussetzung verrät die
Überarbeiten-Funktion die Entstehungsgeschichte von Dokumenten,
inklusive aller Kommentare. Auch die Tabellenkalkulation verrät mehr
als sie dürfte. So sollten Anwender darauf verzichten, Zellen einer
Datei unter Excel 2000 als OLE-Objekt in andere
MS-Office-Applikationen einzufügen. Ein Doppelklick beschert dem
Empfänger einen Blick auf das gesamte Arbeitsblatt, berichtet
tecCHANNEL.DE.
    
    Um die Meta-Daten eines Office-Dokuments einzusehen genügt es, das
Menü Datei/ Eigenschaften aufzurufen. Allein dort finden sich bereits
sensible Informationen, die der User vor neugierigen Blicken schützen
sollte.
    
    Microsofts Büro-Suite enthält aber nicht nur Gefahrengut. So
lassen sich mit Office XP erstmals auch Dokumente aus Word, Excel und
PowerPoint heraus digital signieren. Damit bekommt der Anwender ein
probates Mittel an die Hand, um ausgetauschte Dokumente auf
Authentizität zu prüfen und einer nachträglichen Veränderung
vorzubeugen.
    
    Unter www.tecchannel.de erklärt das Webzine, welche Daten wo
stecken und wie Anwender ihre Dokumente von sensiblen Daten
bereinigen können.
    
    
ots Originaltext: tecCHANNEL
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