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Ultra-ATA/133-Schnittstellen-Technik erweist sich als Sackgasse

    München (ots) -

    tecCHANNEL.DE: Keine Performance-Vorteile für Mehrheit der Anwender / Mangelnde Unterstützung durch Festplattenhersteller / Mehrkosten für neue Controller / Technik ist Ende des Jahres überholt

    Etliche Hersteller bieten bereits Controller-Steckkarten für die
neuen Ultra-ATA/133-Festplatten an. Einem Bericht von tecCHANNEL.DE,
dem Webzine für Computer-Profis, zufolge kosten diese 20 bis 40 Euro
mehr als die bisherigen - und weiterhin erhältlichen -
Ultra-ATA/100-Versionen, bieten jedoch keinen Mehrwert. Im Gegenteil:
Während sich von den Festplattenherstellern derzeit nur der Initiator
Maxtor mit seinen neuen Produkten zu der Schnittstelle bekennt,
warten eine Reihe von Produzenten auf den künftigen
Serial-ATA-Standard, der planmäßig noch im diesem Herbst erscheinen
soll. Selbst Maxtor will dann auf die serielle Schnittstelle setzen.
Die Anschaffung einer Ultra-ATA/133-Karte sei demnach
Geldverschwendung, so tecCHANNEL.DE.
    
    Der Kauf der teuren Ultra-ATA/133-Controller lohne sich nicht,
obwohl entsprechende Maxtor-Festplatten ohne Aufpreis zu haben sind.
Sie arbeiten auch an den bisherigen Controllern ohne
Geschwindigkeitseinbußen. Ende diesen Jahres wird mit Serial-ATA eine
industrieweit anerkannte Schnittstelle die Nachfolge von Ultra-ATA/
100 übernehmen und damit Ultra-ATA/133 endgültig zur technologischen
Sackgasse.
    
    Zudem sind die Vorteile von Ultra-ATA/133 nur theoretischer Natur.
Rein rechnerisch erhöht sich damit die maximale
Schnittstellengeschwindigkeit auf 127 Megabyte pro Sekunde, die
Festplatten liefern unter Praxisbedingungen aber maximal nur 45
Megabyte pro Sekunde - das ist jedoch auch leicht mit dem Vorgänger
Ultra-ATA/100 zu bewerkstelligen.
    
    Nur die vergleichsweise geringe Zahl von Anwendern, die mehrere
Festplatten zu einem sogenannten RAID-Verbund zusammenschließen,
könnten profitieren, so tecCHANNEL.DE. Allerdings müssten sie mehr
als zwei Platten einsetzen, um mit der gebündelten hohen
Datenübertragungsrate das bisherige Ultra-ATA/100 überhaupt zu
überfordern.
    
    Der vollständige Testbericht ist unter www.tecChannel.de abrufbar.
    
    
ots Originaltext: tecCHANNEL
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