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Schlussverkauf bei Microsoft-Lizenzen
Neue Lizenzmodelle drängen Unternehmen zu außerplanmäßigen Investitionen
"tecChannel.de": Noch können Firmen bares Geld sparen

München (ots) - Microsoft führt ab dem 1. Oktober ein neues Lizenzmodell für Firmenkunden ein. Die Übergangsphase bis zum 28. Februar 2002 bringt Firmen in Zugzwang. Einem Bericht von "tecChannel.de", dem Webzine für Computer- und Kommunikationsprofis, zufolge können sich für Unternehmen durch verpasste Fristen erhebliche Nachteile ergeben. Mit einem dicken roten Strich durch die bisherigen Angebote an Upgrade-Möglichkeiten hat Microsoft sein Lizenzmodell für Firmenkunden reformiert. Bei der radikalen Vereinfachung hat der Konzern aber wenig bedacht, dass die über Jahre gewachsene Menge an Verträgen bei Unternehmen häufig systematisch eingeordnet wurde, so "tecChannel.de". Großkunden, darunter Bund und Länder, kritisierten, dass die neuen Modelle deutliche Preiserhöhungen mit sich bringen. Unternehmen fühlen sich durch die neuen Lizenzmodelle zu Investitionen gedrängt: Firmen, die beispielsweise Office-Lizenzen besitzen, müssen in der Übergangsphase auf Office XP updaten, um den Vorzug der günstigen Update-Regelungen und gleichzeitig den verbilligten Einführungspreis des Office-Paketes zu erhalten. Gleiches gilt für Unternehmen, die eine Software Assurance abschließen wollen, ohne eine komplett neue Lizenz kaufen zu müssen. Als Rechenexempel für die Preiserhöhungen führen Kritiker die Vertragsbedingungen der Software Assurance an. Microsoft lässt sich dafür für Applikationen wie Office pro Jahr 29 Prozent des Neulizenzpreises bezahlen. Für Betriebssysteme werden 29 Prozent des Update-Lizenzpreises berechnet. Server kosten jährlich 25 Prozent des Neulizenzpreises. Wer unter den Kunden einen Vier-Jahreszyklus anstrebe, müsste allein mit der Assurance schon mehr ausgeben, als eine neue Lizenz koste, rechnen Unternehmen vor. Nur für Kunden, die immer eine aktuelle Version von Office oder sonstigen Anwendungen haben wollten, sei die Software Assurance interessant. Trotz der Umstellung können viele Firmen noch bares Geld sparen: Wer bis zum 1. Oktober 2001 die alten Lizenzen erwirbt, kann zumindest für die nächsten Jahre die Kosten für Microsoft-Produkte zu verringern, so "tecChannel.de". Weitere Hintergründe und Details zur Upgradepolitik und wie Firmen jetzt noch schnell reagieren können liefert ein detaillierter Report unter http://www.tecchannel.de/software/767/index.html ots Originaltext: tecChannel.de Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen der Redaktionen: Frank Klinkenberg, Chefredaktion "tecChannel.de" Tel. 089/ 360 86-713, fklinkenberg@tecchannel.de www.tecchannel.de Original-Content von: IDG TecChannel, übermittelt durch news aktuell

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