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Geschenkte PCs haben sich nicht durchgesetzt
"tecChannel.de": Trend zum Gratis-PC ist vorüber
Lockmittel der Verschenker haben größtenteils versagt

München (ots) - Der noch Ende 1999 als Trend angepriesene Free-PC ist in Deutschland mittlerweile Geschichte. Die Lockmittel der angeblichen Verschenker haben augenscheinlich versagt, berichtet "tecChannel.de", das Webzine für PC-Experten und Kommunikationsprofis. Ein PC für eine Mark und dazu noch einen Internetzugang - das klang verlockend. Dass an diese Angebote oft Verträge oder andere Verpflichtungen gekoppelt waren, wurde häufig verschwiegen. Offensichtlich sind die anvisierten Kunden dem Lockruf nicht gefolgt: Nahezu alle Free-PC-Angebote, die "tecChannel.de" im Dezember 1999 untersucht hatte, sind mittlerweile vom Markt verschwunden. Während sich einige Anbieter auf das Argument der einmaligen Aktion zurückziehen, ist häufig wohl die geringe Resonanz die Ursache, so das Webzine. Nicht selten entpuppte sich das sogenannte preiswerte Lockangebot bei näherer Betrachtung als völlig veraltete Hardware. Dies sollte, gepaart mit einem verklausulierten Vertragsangebot - von Providerverträgen über Stromanbieter-Bindung bis hin zu Zeitschriftenabonnements -, für den entsprechenden Spareffekt sorgen. Die Laufzeit der entsprechenden Verträge war in der Regel langfristig, selten unter 24 Monaten. In Zeiten von ständig wechselnden Tarifen, Internet-by-Call und Flatrates allenfalls ein Anachronismus, urteilt "tecChannel.de". Deutlichstes Beispiel bleibt der werbefinanzierte PC von Solution by Connecting, für den vor der Auslieferung eine Anmeldegebühr zu entrichten war. Auf dieser Gebühr basierte offenbar das Geschäftsmodell des Anbieters - zur Auslieferung des PCs kam es nicht mehr. Vermutlich Hunderte von Kunden sind auf diese Weise geschädigt worden, so "tecChannel.de". Die fragwürdigen 1-Mark-PC-Angebote sind ebenso schnell wieder vom Markt verschwunden, wie sie zu Beginn des angeblichen Free-PC-Trend aufgetaucht sind. Der Flurschaden, den sie hinterlassen haben, dürfte es zukünftigen Angeboten schwer machen. Der gesponserte PC funktioniert augenscheinlich nur, wenn der Zusatznutzen konkret mit dem Gerät verbunden ist, berichtet "tecChannel.de". ots Originaltext: "tecChannel.de" Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen der Redaktionen: Frank Klinkenberg-Haaß, Chefredaktion "tecChannel.de" Tel. 089/ 360 86-713, fklinkenberg@tecchannel.de w w w . t e c c h a n n e l . d e Original-Content von: IDG TecChannel, übermittelt durch news aktuell

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