Universitätsklinikum Essen AöR

Pressemitteilung: Japanische Delegation besucht UK Essen

Pressemitteilung: Japanische Delegation besucht UK Essen
Der Japanbeauftragte des UK Essen Prof. Wolfgang Sauerwein (Mitte) führt die japanische Delegation durch das Westdeutsche Protonentherapiezentrum (WPE). Hier zeigt er Bestrahlungsmasken von Patienten.

Japanische Delegation besucht das

Universitätsklinikum Essen

Essen, 29.08.2017 - Eine japanische Delegation aus Fukushima besucht heute das UK Essen. Begrüßt wurde die zehnköpfige Gruppe, geleitet von Vizegouverneur Hata und dem Oberbürgermeister Shinagawa der Stadt Koriyama, vom Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Jochen Werner. Danach besichtigten sie auf dem Weg zum Westdeutschen Protonentherapiezentrum Essen (WPE) die Baustellen auf dem Gelände des Klinikums - darunter die neue Kinderklinik.

In einer halbstündigen Führung durch das WPE wurden weitere Kooperationsmöglichkeiten mit dem Southern Tohoku General Hospital (STGH) in Koriyama aufgezeigt - mit dem das Universitätsklinikum Essen bereits vor zwei Jahren einen Vertrag zur Zusammenarbeit abgeschlossen hat. Das STGH hat neben einer Protonentherapieanlage als einziges Krankenhaus weltweit auch eine Klinik zur Bor-Neutroneneinfangtherapie. "Allein auf diesem Gebiet ist der internationale Austausch sowohl für uns als auch für unsere japanischen Gäste immer wieder wegweisend", betont der Japanbeauftragte Prof. Wolfgang Sauerwein.

Die japanische Delegation kommt für zwei Tage nach NRW, um ein Memorandum of Understanding (MoU) mit dem Wirtschaftsministerium über eine Kooperation in der Medizintechnik zu unterzeichnen. Außerdem soll beim Besuch bei der Stadt Essen ein Freundschaftsabkommen zwischen den Städten Koriyama und Essen vorbereitet werden. Dieses wird dann beim nächsten Kongresses Anfang Dezember in Koriyama unterzeichnet, der der gemeinsam vom STGH und UK Essen und organisiert wird.

Über die Essener Universitätsmedizin 

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK
Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus,
Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener
Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten in mehr als 70 Gebäuden das
führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen
Jahr (2015) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre
Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die
Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen
Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem
Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international
führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber,
Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe
verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), einem
überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Essener
Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die
Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die
klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der
Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie,
Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden
Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Genetik. Der 2014
bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der
Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten. 

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