Universitätsklinikum Essen AöR

Presseitteilung: Deutschlands größte Gesundheitsstudie - Fünftausendster Teilnehmer in Essen untersucht

Oberbürgermeister Thomas Kufen (Li) und der Leiter der NAKO-Studie in Essen Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel bedanken sich beim 5.000 Probanden Thorsten Kläwer.

Deutschlands größte Gesundheitsstudie:

Fünftausendster Teilnehmer in Essen untersucht

Essen, 09.08.2017 - Gut zweieinhalb Jahre nach dem offiziellen Startschuss der NAKO Gesundheitsstudie, begrüßten die Forscherinnen und Forscher heute im Studienzentrum der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) bereits den fünftausendsten Teilnehmer. Damit ist nun die Hälfte von insgesamt zehntausend Teilnehmern untersucht. "Wir freuen uns, diesen Meilenstein erreicht zu haben und hoffen, dass möglichst alle Eingeladenen unserer Einladung folgen", so Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Wissenschaftlicher Projektleiter der NAKO in Essen.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der NAKO untersuchen in den nächsten zehn Jahren bundesweit 200.000 Bürgerinnen und Bürger zwischen 20 und 69 Jahren in insgesamt 18 Studienzentren. Ziel ist es, Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung der typischen Volkskrankheiten wie beispielsweise Krebs, Demenz, Diabetes zu verbessern. Um die Zusammenhänge zwischen der Entstehung dieser Krankheiten und des Lebensstils der Betroffenen besser zu verstehen, werden neben medizinischen Untersuchungen auch umfangreiche Befragungen zu den Lebensgewohnheiten, wie zur Ernährung, der körperlichen Fitness, der Arbeitssituation und dem sozialem Umfeld der Teilnehmenden durchgeführt.

Im Studienzentrum am UK Essen sollen insgesamt 10.000 Essener mitmachen. "Wir versenden gerade die nächsten Einladungen. Meine Bitte an alle, die Post von der NAKO im Briefkasten haben: Machen Sie mit! Denn jeder Einzelne zählt, um die Gesundheitssituation in Deutschland zu verbessern", appelliert Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel.

Auch Oberbürgermeister Thomas Kufen unterstützt Deutschlands größte Gesundheitsstudie: "Die Studie trägt ganz entscheidend dazu bei, Vorsorge und Vorbeugung, Diagnose und Therapie im Sinne der Patientinnen und Patienten zu verbessern. So wird die medizinische Versorgung auch in Essen noch besser auf die Bedürfnisse der Betroffenen abgestimmt und damit zukunftsfähig."

Wer aber bleibt gesund und wer wird krank? Wie lässt sich dies erklären und welche Vorbeugungsmaßnahmen können daraus abgeleitet werden? Das sind die grundlegenden Fragen, zu deren Beantwortung auch Thorsten Kläwer mit seiner Teilnahme beiträgt: "Ich finde es spannend, Teil einer so großen und vielfältigen Studie zu sein und hoffe, mit meiner Teilnahme dazu beizutragen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen und somit die gesundheitliche Situation der Gesellschaft - insbesondere der nachfolgenden Generationen - zu verbessern."

Eine Studienteilnahme ist nur nach persönlicher Einladung möglich.

Weitere Informationen unter www.nako.de

Nähere Informationen:

Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel

Wissenschaftlicher Projektleiter der NAKO in Essen.

Tel.: 0201 / 92239 - 201

Email: k-j.joeckel@uk-essen.de

Pressekontakt:

Kristina Gronwald

Stabsstelle Marketing und Kommunikation

Tel.: 0201 / 723-3683

kristina.gronwald@uk-essen.de

www.uk-essen.de

Über die Essener Universitätsmedizin 

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK
Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus,
Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener
Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten in mehr als 70 Gebäuden das
führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen
Jahr (2015) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre
Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die
Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen
Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem
Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international
führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber,
Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe
verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), einem
überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Essener
Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die
Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die
klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der
Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie,
Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden
Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Genetik. Der 2014
bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der
Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten. 

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