Universitätsklinikum Essen AöR

PM: Warum wir nicht häufiger an Krebs erkranken - Mildred Scheel Lectureship am WTZ in Essen

Pressemitteilung

Warum wir nicht häufiger an Krebs erkranken - Mildred Scheel Lectureship am WTZ in Essen

Essen, 30.05.2017 Am 14. Juni findet am Universitätsklinikum Essen die Mildred Scheel Lectureship der Deutschen Krebshilfe und des Deutschen Krebsforschungszentrums statt. Mit Prof. Dr. Mina Bissell von der University of California in Berkeley konnte eine der weltweit führenden Krebsforscherinnen für die renommierte Vortragsreihe gewonnen werden. Sie spricht über die Frage, warum Menschen nicht häufiger an Krebs erkranken. Es ist das erste Mal, dass das Westdeutsche Tumorzentraum Essen (WTZ) der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen zu der stets hochkarätig besetzten Vortragsreihe einlädt.

"Why don't we get more cancer: The critical role of extracellular matrix and tissue architecture in gene expression and function in both normal and malignant breast?" lautet das Thema, das Prof. Dr. Mina Bissell in Essen dem geladenen Fachpublikum vorstellen wird. Ob Krebs entsteht, hängt auch entscheidend von dem Gewebe ab, in welchem sich eine veränderte Zelle befindet. Prof. Mina Bissell betrachtete dies am Beispiel von Brustkrebs, dem häufigsten Krebs der Frau. Sie kommt auf persönliche Einladung von Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Direktor des WTZ, und Prof. Dr. Dr. Dagmar Führer in ihrer Rolle als Verantwortliche für das Mildred Scheel Lectureship Committee, nach Essen. Die rund 300 geladenen Gäste erwartet ein Vortrag auf höchstem wissenschaftlichem Niveau: Denn Prof. Bissell ist als eine der weltweit führenden Krebsforscherinnen ein Schwergewicht in der onkologischen Forschung. Sie wurde vielfach für ihre wissenschaftliche Arbeit ausgezeichnet. So wurde sie 2017 mit dem AACR Award for Lifetime Achievement in Cancer Research der American Association for Cancer Research geehrt. Die Ergebnisse ihrer Forschung wurden in mehr als 400 wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht. Auch war sie bereits Mitherausgeberin zahlreicher Fachzeitschriften, darunter Science.

Die Veranstaltung findet am 14.06.2017 von 12 bis 13 Uhr im Lehr- und Lernzentrum der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Essen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Fortbildungspunkte sind bei Landesärztekammer Nordrhein-Westfalen beantragt.

Onkologie bildet einen Forschungsschwerpunkt an der Medizinischen Fakultät der UDE. Zusammen mit Düsseldorf ist das Universitätsklinikum Essen ein DKTK-Standort. Das DKTK zählt zu den sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG). Im Fokus stehen interdisziplinäre Forschungsansätze und innovative klinische Studien. Sie sollen eine verbesserte Vorsorge und Diagnose ermöglichen sowie dazu beitragen, personalisierte Therapien für Krebspatienten schneller anzuwenden.

Mit der gemeinsam von der Deutschen Krebshilfe und dem Deutschen Krebsforschungszentrum initiierten Mildred Scheel Lecture sollen international herausragende Wissenschaftlerinnen gewürdigt und ihre Vorbildfunktion insbesondere den in der Wissenschaft tätigen Nachwuchswissenschaftlern/innen näher gebracht werden.

Pressekontakte: 

Christine Harrell
Leiterin Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit 
des Dekanats der Medizinischen Fakultät 
der Universität Duisburg-Essen
Tel.: +49 201 723 1615
christine.harrell@uk-essen.de 
www.uni-due.de/med/ 

Burkhard Büscher
Pressesprecher 
Universitätsklinikum Essen AöR
Tel.: 0201/723-2115
burkhard.buescher@uk-essen.de 
www.uk-essen.de 

Über die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen
Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine 
herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte: Diese 
Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit 
Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die 
Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer
klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, 
sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und 
Genetik. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den 
Studierenden der Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten. ´

Über die Essener Universitätsmedizin 
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK 
Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus, 
Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener
Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten in mehr als 70 Gebäuden das 
führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen 
Jahr (2015) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre 
Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die 
Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen 
Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem 
Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international 
führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, 
Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe 
verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), einem 
überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Essener 
Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die 
Versorgung von Patientinnen und Patienten. 
Weiteres Material zum Download

Dokument: PM M Scheel Lectureship UK.docx 

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