MLP Finanzdienstleistungen AG

MLP weist erneut Vorwürfe zur Bilanzierung entschieden zurück

    Heidelberg (ots) - Die MLP AG hat sich mit aller Entschiedenheit gegen den heute erneut von "Börse Online" erhobenen Wust von Unwahrheiten und Tatsachenverdrehungen zur Bilanzierungspraxis gestellt. Fragen des Magazins waren am Tag zuvor mit Androhung eines einstündigen Ultimatums geschickt worden.          Zu den wesentlichsten Vorwürfen nimmt MLP wie folgt Stellung:          Beitragssumme des Neugeschäftes          Im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2001 der MLP Lebensversicherung AG wurde die Beitragssumme des Neugeschäftes einschließlich der dynamischen Erhöhungen des vergangenen Jahres ausgewiesen. Entsprechend wurde die Vorjahresangabe angepasst. Die Erhöhung dieser statistischen Position hat nach übereinstimmender Ansicht der Wirtschaftsprüfer keine Auswirkung auf das Ergebnis.

    Der Bilanzexperte Prof. Karlheinz Küting, der von dem Anlegermagazin in Bezug auf diesen Sachverhalt mit dem Satz zitiert wird: "MLP hätte auf jeden Fall darauf hinweisen müssen" hat heute morgen erklärt, diese Aussage nicht getroffen zu haben.

    Auch die ihm zugeschriebene Äußerung, er habe noch "viele offene Fragen zum Zahlenwerk von MLP" habe er nicht gemacht, da er die Zahlen von MLP gar nicht eingesehen habe.          Steigende Provisionsaufwendungen          Die Behauptung von stagnierenden Zahlen ist falsch, denn die Materialaufwendungen im Konzern stiegen von 114,5 Mio. Euro in 2000 auf 134, 7 Mio. Euro in 2001. Die darin enthaltenen Provisionsaufwendungen der MLP Finanzdienstleistungen AG stiegen im gleichen Zeitraum von 98,9 Mio. Euro auf 115,1 Mio. Euro und damit um 16,4 Prozent.          Sonstige Vermögensgegenstände          In dieser Bilanzposition sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften unter anderem Provisionsvorschüsse und Darlehen an die Mitarbeiter ausgewiesen. Dieser Betrag stieg von 29,4 Mio. Euro in 2000 auf 52,3 Mio. Euro in 2001, also um 77,9 Prozent. Dies resultiert aus der starken Zunahme von Mitarbeitern (1999: 1.541 und 2001: 2.576, das sind 67,2 Prozent) und Geschäftsstellen (1999: 151 und 2001: 325 und das entspricht 115,2 Prozent). Bedingt durch dieses enorme Wachstum ist eine höhere Steigerung der in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Vorschüssen/Darlehen gegenüber den Provisionsaufwendungen zwangsläufig gegeben.          Cash Flow          Der Vorwurf, dass der Quartalsüberschuss (I 2002) zweimal in die Cash-Flow-Berechnung eingeflossen ist, entbehrt jeder Grundlage.

    Ein Mittelabfluss entsteht, wenn man wie MLP erhebliche
Investitionen aus dem Cash Flow tätigt. MLP hat im Jahr 2001
beispielsweise aus dem Cash Flow ein weiteres Verwaltungs- und
Schulungsgebäude in Wiesloch finanziert.
    
    Ausgabeaufschlag
    
    Die Behauptung, die MLP Lebensversicherungskunden würden für jeden
Fondstausch mit einem Ausgabeaufschlag (Agio) von z. B. 5,26 Prozent
belastet, ist falsch. Der bei Kapitalanlage-gesellschaften übliche
Ausgabeaufschlag wird für MLP Lebensversicherungskunden nicht
berechnet. Der Ausgabeaufschlag ist hier Null.
    
    Fondsbeteiligung
    
    Das Magazin unterstellt, dass Investmentgesellschaften im Rahmen
der MLP fondsgebundenen Lebensversicherung überproportional in MLP
Aktien investierten. Generell darf in einem Aktienfondsportfeuille
eines Publikumsfonds ein Einzelwert nicht mehr als 5-10 Prozent
betragen. Tatsächlich liegt die Investi-tionsquote hier bei MLP
Aktien unter einem Prozent.
    
    Sonderprüfung
    
    Die Aktionäre haben auf der Hauptversammlung eine Sonderprüfung
mit 99,95 Prozent abgelehnt und damit die Position der Verwaltung
bestätigt. Im Übrigen haben die Aktionäre mit 99,92 Prozent dem
Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, zusätzlich als weiteren
Wirtschaftsprüfer Ernst & Young zu bestellen.
    
    Juristische Schritte
    
    MLP lässt derzeit prüfen, inwieweit rechtliche Schritte gegen die
Vorwürfe des Magazins möglich sind.
    
    "Es ist kein Problem für uns, alle offenen Fragen zu beantworten
und wir tun dies auch sorgfältig so schnell wie möglich", erklärte
Dr. Bernhard Termühlen heute in Heidelberg. "Das Aufwerfen von
Unterstellungen, die sich bei detaillierter Betrachtung jedesmal als
haltlos erweisen, wirkt wie ein Versuch, MLP gezielt zu schaden. Aber
diese Vorgehensweise, mit bestän-digen Unterstellungen und
Tatsachenverdrehung unsere Rechnungslegung infrage zu stellen, wird
mittel- und langfristig nicht tragen. Denn MLP ist ein grundsolides,
ertrags- und wachstumsstarkes Unternehmen."
    
    Detaillierte Antworten auf die aufgeworfenen Fragen wird MLP in
offener Form für alle Interessierten noch heute ins Internet
stellen.
    
    
ots Originaltext: MLP AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


Kontakt:
Jutta Funck
Tel.: +49 (0) 62 21-3 08-11 30
Fax.: +49 (0) 62 21-3 08-1131
E-Mail: publicrelations@mlp-ag.com

Original-Content von: MLP Finanzdienstleistungen AG, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: MLP Finanzdienstleistungen AG

Das könnte Sie auch interessieren: